Mittwoch, 7. November 2012

Wozu dieses Blog?

Die Heilige Schrift warnt etliche Male vor der Welt. Mit „die Welt“ ist im biblischen Sprachgebrauch sowohl die gottferne Menschheit mit ihren verderblichen Grundsätzen gemeint als auch die Schöpfung höher zu stellen und mehr zu verehren als Gott, ihren Schöpfer. Die Weltliebe ist der Gegensatz der Gottesliebe.
Der Teufel galt jedem Katholiken früher als Fürst der Welt. Die Weltliebe hat sehr verderbliche Folgen.

Dieses Wissen ist seit dem großen Glaubensabfall, der vor weit über hundert Jahren begonnen hat, sich aber seit dem II. Vatikanischen Konzil enorm beschleunigt hat, fast verloren gegangen.

Katholisch bedeutet übrigens „allgemein“, dass heißt die katholische Kirche ist die vom Gottmenschen Jesus Christus gegründete Stiftung zur Erlangung des ewigen Heils. 

Es das Ziel und der Wille Got­tes, dass alle Men­schen zum sicht­ba­ren Anschluss an die Kir­che kom­men. Und des­we­gen hat er sei­ner Kir­che auf­ge­tra­gen, alle Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, damit die Men­schen auch den Weg zur Kir­che fin­den. 

Wozu hat Chris­tus die Kir­che gestif­tet? Was ist der Zweck der Kir­che? Das Erste Vati­ka­ni­sche Kon­zil hat dar­auf die Ant­wort gege­ben. Es hat im Jahre 1870 erklärt: „Der ewige Hirt der See­len wollte das Werk der Erlö­sung zu einem dau­ern­den machen und beschloss des­halb, die Kir­che zu bauen, in der alle Gläu­bi­gen wie im Hause des leben­di­gen Got­tes von dem einen Band des Glau­bens und der Liebe umschlos­sen wür­den.“

Die Grundsätze, die die katholische Kirche von ihrem göttlichen Stifter Jesus Christus übernommen und über die Jahrtausende weiter überliefert hat, gelten allgemein. 

Auch wenn sich, so wie heute, fast niemand mehr an diese Grundsätze hält und halten will, tut das ihrer absoluten Wahrheit keinen Abbruch.

Jeder Mensch muss sich klar machen, dass sein ewiges Heiles von der freiwilligen Befolgung dieser katholischen Grundsätze abhängt.

Ich hatte seit meiner Konversion zur katholischen Kirche vor sechs Jahre viel Zeit, um etliche alte katholische Bücher, einige davon von mittlerweile kanonisierten Heiligen geschrieben, zu studieren. In jedem dieser Bücher wurde der Katholik vor der Welt gewarnt und es wurde auch ausführlich erklärt, warum er sich fernhalten muss.

Dieses Blog hat das hohe Ziel, seinen Lesern etwas von diesem kaum noch gepredigten Wissen zu vermitteln, auch bezugnehmend auf aktuelle Zeitgeschehnisse.

Gerade heutzutage muss sich der Katholik ständig fragen, stimmt das, was mir von meinem Gegenüber oder von den Medien gerade als angeblich gut und richtig verkauft wird, mit den Prinzipien des katholischen Glaubens überein? 

Der katholische Glaube allein ist von Gott geoffenbart, der Mensch, der glaubt, er könne sich bessere Grundsätze als Gott ausdenken, geht völlig in die Irre. Leider ist das heutzutage fast allgemein vergessen, denn mittlerweile gehen fast alle Völker in kaum vorstellbarem Ausmaß in die Irre. 
Man muss ständig aufpassen, dass man sich nicht mitreissen lässt, bei allen Versuchungen, die heutzutage von der Welt auf den Katholiken einstürmen.

Der hl. Apostel Paulus hat uns im Römerbrief gewarnt: 
Und macht euch nicht die­ser Welt gleich­för­mig, son­dern wan­delt euch um durch Erneue­rung eures Sin­nes, daß ihr prü­fet, was der Wille Got­tes, was gut, wohl­ge­fäl­lig und voll­kom­men ist.
Jeder muss sich sich grundsätzlich fragen, will ich in den Himmel kommen, oder will ich hier auf Erden ein möglichst angenehmes Leben, das mir mein Bauch diktiert, führen? Beides zusammen geht nicht. Niemand kann zwei Herren dienen, hat uns der Heiland gesagt. 

Und auch sein Lieblingsjünger, der hl. Apostel Johannes, mahnt unmissverständlich:
Habt die Welt nicht lieb noch das, was in der Welt ist! Die Liebe des Vaters ist nicht in dem, der die Welt lieb hat; denn alles, was in der Welt ist, Flei­sches­lust, Augen­lust, Hof­fart des Lebens, das ist nicht vom Vater, son­dern von der Welt. Die Welt ver­geht mit ihrer Lust; wer aber Got­tes Wil­len tut, der bleibt in Ewig­keit.

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