Mittwoch, 30. Juli 2014

Die radikalen Pläne der Bischofssynode zur "Familienseelsorge" im Oktober

John Vennari von Catholic Family News hat sich durch die 25.000 Worte des "Instrumentum Laboris", des vor einiger Zeit vom Vatikan veröffentlichten Arbeitspapieres gequält, in denen kein einziges Mal auf ein vorkonziliares lehramtliches Dokument Bezug genommen wird und kommt zu erschreckenden, aber nicht überraschenden Ergebnissen, was im Oktober geplant ist und auf den Weg gebracht werden soll.
Seine Ergebnisse sind hier zu lesen, leider nur auf Englisch.

Warum wird kein einziges Mal auf ein lehramtliches Dokument, was vor dem Konzil entstanden ist, Bezug genommen? Ganz einfach: weil keines zu finden ist, das die revolutionäre neue Agenda stützen würde.


Papst Franziskus trägt auf dem Bild, das John Vennari verwendet hat, ein regenbogenfarbenes Loom Gummiband. Der Regenbogen wird von der LGTB-Bewegung verwendet und - weniger bekannt - vom Noahidismus. Über die Symbolik dieses neuen päpstlichen Bandes macht sich dieses Blog Gedanken.

Dienstag, 29. Juli 2014

Woran wir erkennen, dass wir Gott lieben

Die Zeichen, woran wir erkennen, dass wir Gott lieben sind: 
wenn wir 
1) gerne an Gott denken; 
2) gern im Hause Gottes bleiben; 
3) gern von Gott reden oder mit Gott reden; 
4) gern von Gott reden hören; 
5) gern für Gottes Namen das Unsrige hingeben; 
6) gern um Gottes Willen Widerwärtiges ertragen; 
7) gern den Geboten Gottes gehorchen; 
8) lieben, was Gott gefällt, und hassen, was Ihm missfällt; 
9) wenn uns die Welt anfängt zu missfallen; 
10) diejenigen lieben, welche Gottes Stelle vertreten, und ihnen die gebührende Ehre erweisen.

Worte des heil. Karl Borromäus,
Aus: Legende der Heiligen, Stadtpfr. Georg Ott, Pustet, 1855

Sonntag, 27. Juli 2014

Was passierte, als ein amerikanischer Priester gegen unzüchtige Kleidung predigte

Ein bis vor 10 Jahren sehr beliebter amerikanischer Priester, Father Carota, las irgendwann die kräftigen Predigten des heiligen Pfarrers von Ars gegen unzüchtige Kleidung und gegen den Tanz und darüber, was man tun müsse, um ein glücklicher Priester zu werden: Ein glücklicher Priester müsse die Wahrheit predigen.

Er hatte im Laufe der Jahre in seiner Pfarrei festgestellt, dass die Frauen immer sittenloser gekleidet auftraten. Eine „katholische“ Mutter riet ihren gar ihren Töchter, zu zeigen "was sie hätten", solange sie jung seien, ein sehr schlechter Rat, den die Töchter aber leider befolgten.

Da F. Carota auch ernst nahm, was die Muttergottes in Fatima der kleinen Jacinta über sittenlose Kleidung gesagt hatte, schritt er zur Tat und steuerte gegen. 

Er versuchte mit verschiedenen Mitteln, sittsame Kleidung in seiner Pfarrei einzuführen, da durch die überall präsente „Popkultur“ mittlerweile allzu viele Frauen sich wie Fernsehstars kleideten und nicht mehr merkten, dass das von Pornostars nicht weit entfernt ist.

Was daraufhin passierte, hatte F. Carota jedoch nicht erwartet: Seine Popularität sank drastisch und er wurde sogar von den Frauen sehr schlimm beschimpft. Sogar viele seiner Freunde sagten, dass seine Haltung in Bezug auf sittsame Kleidung sie beleidige (!). Allerdings gab es gab auch viele andere Frauen, die begannen, sich sittsam zu kleiden.

Seitdem hat er vielen anderen Priestern und Bischöfen ans Herz gelegt hat, etwas gegen die auffallend provozierende Kleidung bei Hochzeiten und Taufen zu unternehmen, sie verstanden allerdings nicht, wovon er redete….

Die ganze Geschichte über diese Erlebnisse gibt es hier auf Father Carotas Blog, der insgesamt hoch empfehlenswert ist. Es sieht ganz so aus als wäre dieser Priester sehr glücklich geworden, beim Verteidigen der Rechte Gottes, wenn er auch oft angefeindet wird, aber das wurde der göttliche Heiland noch öfter und noch schlimmer.

Wie schlimm, wenn Katholiken einen solchen seeleneifrigen Priester haben und das nicht zu schätzen wissen!

Der hl. Kirchenvater und Märtyrer Cyprian von Karthago hat die Sache mit der unzüchtigen Kleidung genauso gesehen wie F. Carota, hat aber das Ganze noch schärfer formuliert:


Kap. 8. Wenn in der Heiligen Schrift selbst den verheirateten Frauen die Putzsucht untersagt wird, so gilt dieses Verbot noch viel mehr für die ehelosen.

Wohlhabend nennst du dich und reich. Aber deinem Reichtum tritt Paulus entgegen, und um deinem Putz und Schmuck die richtigen Schranken zu ziehen, gibt er dir mit eigenem Munde Vorschriften: 

„Die Weiber", sagt er, „sollen sich mit Schamhaftigkeit und Züchtigkeit schmücken, nicht mit geflochtenen Haaren noch mit Gold noch mit Perlen oder mit kostbarem Gewand, sondern, wie es sich geziemt für Weiber, die Keuschheit geloben, durch einen guten Wandel!"1
Auch Petrus stimmt mit eben diesen Vorschriften überein und sagt: „Bei dem Weibe bestehe nicht äußerlicher Schmuck mit Putz oder Gold oder Kleidung, sondern der Schmuck des Herzens!"2 
Wenn nun aber jener auch an die Frauen seine Mahnung richtet, die sich doch wegen ihres Putzes gewöhnlich auf ihren Mann hinausreden, um sie in Schranken zu halten und in frommem Gehorsam zur kirchlichen Zucht hinzuleiten, wieviel mehr hat dann eine Jungfrau dies zu beobachten, der keine Entschuldigung für ihren Prunk zu Gebote steht, die nicht ihre Schuld durch eine Lüge auf irgendeinen anderen abwälzen kann, sondern selbst ganz allein dafür verantwortlich bleibt!

1: 1 Tim. 2, 91.
2: 1 Petr. 3, 3 f.

Kap. 9. Putz und äußerer Prunk erweckt in anderen sinnliche Begierden und verletzt die innere Keuschheit.

Wohlhabend nennst du dich und reich. Aber nicht alles, was man tun kann, darf man auch tun, und die allzu weitgehenden und aus weltlicher Hoffart entspringenden Wünsche dürfen die Grenzen der jungfräulichen Ehre und Scham nicht überschreiten. 
(...)
Wenn du dich aber gar zu verschwenderisch aufputzest und Aufsehen erregst, sobald du nur auf der Straße daherkommst, wenn du die Augen der Jugend auf dich ziehst und den Jünglingen hinter dir Seufzer entlockst, wenn du die lüsterne Begierde nährst und den Funken der Hoffnung in ihnen entfachst, wenn du — solltest du auch selbst nicht dabei zugrunde gehen — immerhin andere zugrunde richtest und dich für alle, die dich sehen, so gefährlich erweisest wie Dolch und Gift: dann kannst du dich nicht mehr damit entschuldigen, als seiest du der Gesinnung nach noch keusch und züchtig. 

Lügen straft dich die schamlose Kleidung und der unzüchtige Putz, und du kannst nicht mehr zu den Töchtern und Jungfrauen Christi gerechnet werden, wenn du so lebst, dass du sinnliche Liebe erwecken kannst.

Das obige Zitat stammt aus der kurzen und äußerst lesenswerten Abhandlung:
Über die Haltung der Jungfrauen 
(De habitu virginum)
Cyprian von Karthago († 258)
Einleitung
Kap. 1. Die für das christliche Leben unentbehrliche Zucht des Herrn wird auch von den Priestern nicht aus Hass, sondern aus Liebe geübt.
Weiter hier


Samstag, 26. Juli 2014

Tanzende Priester in der Kirche

Tanzende Priester in- und außerhalb der Kirche sind seit den Vatikanum II ja leider keine Seltenheit. Ein Foto von solchen „Darbietungen“ wäre schon viel zu viel, aber ich habe schon mehrere gesehen, ohne danach gesucht zu haben. Tanzende Priester gab es früher nur im Heidentum. 

Dass früher der Tanz allgemein von etlichen Konzilien und vor allem schon von den Kirchenvätern als eines Christen unwürdig verurteilt wurde, (ich habe ein 180 Jahre altes Buch darüber von einem Priester der noch versucht, die Leute aufzurütteln), scheint sie nicht zu stören. Der Tanz führt nämlich nicht nur leicht zu Sünden gegen das 6. und 9. Gebot sondern kann als Folge von leidenschaftlich überhitzten Gemütern sogar bis zum Totschlag führen, was besonders früher wohl nicht gerade selten passiert ist.

Katholisches.info hat jetzt eine neue Version des "priesterlichen" Tanzes. Diesmal ist es Flamenco.

Es gibt ja nicht schlimmeres als einen Priester, der seine ganze Energie in seine Hüfte gelegt hat, was man in dem Video leider überdeutlich sehen kann. 
Als ich noch nicht katholisch war, habe ich einige Jahre Flamenco getanzt, ich weiß also aus Erfahrung was das für ein Tanz ist.
Besonders erschreckend ist, wie begeistert gerade die älteren Damen von solchen unkeuschen Darbietungen sind.

Wie konnte das alles passieren? Ich würde sagen so:

Man macht erst alle Leute unkeusch, indem man 5 Jahrzehnte nicht mehr über das 6. Gebot und die Sünden dagegen predigen lässt, dann merken sie 100%ig nicht mehr, wenn die "Geistlichkeit" auch den Gelüsten des Bauches fröhnt , statt den Geist Gott ähnlich zu machen, indem man sündenlos und voller heroischer Tugenden, sprich heilig lebt.

Unkeuschheit macht geistig blind, in der Folge kann man Unkeuschen wirklich alles erzählen und sie glauben das, weil sie nebenbei nicht mehr klar denken können (über die weiteren Folgen der Unkeuschheit kann man detailliert beim hl. Thomas von Aquin nachlesen*). 
Dass ein solcher Plan zum unkeusch-Machen der Weltbevölkerung durchgeführt worden ist, der als hoch erwünschte und geplante Nebenwirkung die katholische Kirche in Trümmer legte, kann jeder sehen, dem die Unkeuschheit noch nicht den Blick vernebelt hat.

Solchermaßen agitierten "Gläubigen" - und auch Priestern - erklären zu wollen, was eigentlich die katholische Morallehre wäre, ist ein gefährliches Anliegen. Sie können nämlich ziemlich aggressiv werden, wenn man ihnen erklärt, dass die Pflege der Gelüste des Bauches nicht zum katholischen Leben gehört.

Wie gut das alles schon seit 50 Jahren funktioniert, kann man u. a daran sehen, wie begeistert gerade die älteren Damen von solchen leiblichen Vorführungen sind, das sieht man leider schon im Standbild des bei Katholisches.info gezeigten Videos. Das Standbild reicht auch zum Angucken. Man muss nicht in "Aktion" sehen, wie ein Priester sich gerade entwürdigt.

*Eine kurze Erklärung über die weiteren folgen der Unkeuschheit gibt es hier auf Englisch.





Donnerstag, 24. Juli 2014

Über die heilige Taufe und den Taufbund

(passende Heiligenlegende der hl. Christina hier.)

Die heilige Christina war bei ihrem Martertod nur 12 Jahre alt, aber sie selbst hielt sich für ein unschuldiges Kind von einem Jahr, weil sie nämlich erst ein Jahr seit ihrer heiligen Taufe vergangen war. 
Die heilige Taufe nennt Jesus Christus eine Wiedergeburt, denn da wird der Mensch erst für Gott geboren und eine neue Kreatur; erst von der Taufe an beginnt der Mensch wahrhaft zu leben.

Vor der Taufe ist der Mensch ein Kind des Zornes Gottes, d. h. ohne die Freundschaft und das Wohlgefallen Gottes, ohne Anspruch auf den Himmel und die Erbschaft Gottes, ein Sklave des Satans und der Sünde, jener Sünde nämlich, die der erste Mensch begangen und jeder Mensch, der in die Welt kommt, mit ihren traurigen Folgen geerbt hat. 


Der neugeborene Mensch muss vom Grunde aus gebessert, umgewandelt, zu einer neuen Kreatur umgeschaffen werden, und dies geschieht durch die heilige Taufe, welche Jesus Christus eingesetzt und an die Spitze aller heiligen Sakramente gestellt hat, weil man ohne Taufe kein anderes Sakrament empfangen und in das Reich Gottes eingehen kann, denn also sprach Jesus:
Wer nicht aus dem Wasser und aus dem heiligen Geiste wiedergeboren ist, der kann nicht eingehen in das Reich Gottes," und zu den Aposteln sagte er: "Gehet hin und lehret alleVölker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.

Aus diesen Worten erhellt also, dass die Taufe ein Sakrament ist, in welchem der Mensch durch das Wasser und das Wort Gottes von aller Sünde gereinigt und in Christo als ein neues Geschöpf zum ewigen Leben wiedergeboren und geheiligt wird. 

Es geschieht aber die Taufe durch das Wasser und Wort Gottes, weil nämlich Wasser über das Haupt oder über den Körper dessen, der getauft wird, ausgegossen werden muss mit den Worten: „Ego te baptizo in nomine Patris et Filio et Spiritus Sancti." - "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes." 
Die heilige Taufe spendet der Priester; im Notfall kann jederman taufen, er muss aber dabei die Meinung (Intention) haben, zu tun, was Christus oder die Kirche angeordnet hat.

Wird ein unmündiges Kind getauft, so wird es von der Erbsünde gereinigt und zu einem Kinde Gottes, zu einem Erben des Himmels umgewandelt. Wird ein erwachsener Mensch, ein Jude oder Heide getauft, so werden ihm die Erbsünde und alle seine begangenen Sünden und ebenso alle zeitlichen und ewigen Strafen nachgelassen. 
Das Herz des Getauften wird ein Tempel des heiligen Geistes, der Sitz der göttlichen Tugenden und der Satan hat keinen Teil mehr an demselben. Wie Adam vor der Sünde heilig und gerecht war, so auch der Mensch nach der Taufe, seine Seele ist mit dem Kleide der Unschuld geziert und trägt Gottes Ebenbild an sich. 

Gott und der Mensch schließen in der Taufe einen heiligen Bund. Gott gibt nämlich dem Täufling die Versicherung, dass alle die Gnaden und Vorzüge, die er in der Taufe empfing, nicht von ihm genommen werden, dass er ihn also jederzeit als ein auserwähltes Kind seiner Gnade ansehen, ihn als sein Gnadenkind segnen, ihn schützen und ihm sein ewiges Reich zum Erbteil geben wolle. 

Dafür verlangt Gott von dem Täufling, dass er dem Teufel, aller seiner Pracht und allen seinen Werken entsagen wolle; d. h. dass er sein Herz von der Welt immer mehr losreißen und frei bewahren wolle von der dreifachen bösen Lust, welche der Teufel den Menschen eingepflanzt hat (Augenlust, Fleischeslust und Hoffart des Lebens) und durch die er sie dahin bringt, dass sie seine Werke, nämlich die Sünde, vollbringen. 

Außerdem verlangt Gott, dass der Täufling lebendig und standhaft an den dreieinigen Gott und an alles glaube, was er durch seine heilige katholische Kirche zu glauben vorstellt. Gott verspricht also dem Täufling Gnade über Gnade, und der Täufling verspricht ihm Treue bis zum Tode. 
Ein heiliger Bund ist dies; Gott hält ihn gewiss; wohl dir, christliche Seele, wenn auch du ihn hältst!

Aber frage dich, frage dich ernstlich: Habe ich meinen Taufbund bis zur Stunde gehalten, habe ich meine Taufunschuld bewahrt?

— Sobald du die erste schwere Sünde begehst, hast du den heiligen Bund gebrochen! Sieh, wie die heilige Christina bis aufs Blut gekämpft, wie hoch sie den heiligen Taufbund geschätzt, wie treu sie ihn gehalten hat!

Als kleines Kind hast du von diesem heiligen Taufbund nichts gewusst; dein Taufpate hat ihn in seinem Namen mit Gott geschlossen; jetzt kennst du die hohe Bedeutung dieses Bundes, erneuere ihn deshalb und bereue es tief, wenn du ihn nicht treu gehalten hast. 


Ich will dir eine schöne Weise der Erneuerung des Taufbundes hierher setzen, welche du dem Jahrestag deiner heiligen Taufe, an deinem Namenstag, nach der Beichte und nach der heiligen Kommunion verrichten mögest:

Erneuerung des Taufbundes.
Ich glaube an Gott den Vater, an Gott den Sohn, an Gott den Heiligen Geist. Ich glaube alles, was die heilige katholische Kirche zu glauben vorstellt. In diesem allein seligmachenden Glauben will ich leben und sterben. 
Ich widersage, wie ich in der heiligen Taufe widersagt habe, dem Satan, der Sünde, allen Verführungen und Gelegenheiten zum Bösen. 
Ich gelobe dir, o mein Gott, aufs neue, alle Gebote, die Du entweder selbst oder durch Deine Kirche gegeben hast, zu halten, Dich allzeit und über alles zu lieben und alle Menschen wie mich selbst. 
Bewahre mich, o mein Gott, vor aller Sünde, stärke mich im Guten bis zum Ende, damit ich das Kleid der Gnade, welches ich in der heiligen Taufe empfangen habe, einst unbefleckt vor Deinen Richterstuhl bringe und das ewige Leben erlange. 
Amen.

Alles aus: Legende von den lieben Heiligen Gottes. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben. Stadtpfr. Georg Ott, mit oberhirtlicher Gutheißung, Verlag F. Pustet, 1858

Siehe auch:
Predigten über die Taufe

27.3.2011: Die heilbringende Wirkung der Taufe | Glaubenswahrheit ...
27. März 2011 ... Die Taufe ist das notwendigste Sakrament. Sie ist notwendig, um das Heil zu gewinnen; denn der Herr hat zu Nikodemus gesagt: „Wenn ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110327/

20.3.2011: Wiedergeburt im Sakrament der Taufe ...
20. März 2011 ... Die Taufe ist das Sakrament, das durch Abwaschung mit Wasser unter Anrufung der Dreifaltigkeit die übernatürliche Wiedergeburt, Heiligung ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110320/

Über Spender und Empfänger der Taufe - Glaubenswahrheit.org
1. Juli 2001 ... An mehreren Sonntagen hatten wir über das Sakrament der Taufenachgedacht. Sie ist ja die Tür zu der sakramentalen Welt. Niemand kann ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010701/

24.7.2011: Taufe – Sakrament der Begnadung und des Heils ...
24. Juli 2011 ... Es zeigte eine Familie die Geburt und Taufe ihrer Tochter Mathilde an, am 7 Juli geboren, am 16. Juli getauft. Und der kundige Vater hatte über ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110724/

Die Heilsnotwendigkeit der Taufe - Glaubenswahrheit.org
24. Juni 2001 ... Die Taufe ist nach göttlicher Anordnung zum Heile notwendig. Die Kirche hat sich in ihren Glaubensbekenntnissen und in den konziliaren ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2001/20010624/

5.2.2006: Das Sakrament der Taufe | Glaubenswahrheit.org ...
5. Febr. 2006 ... Das gilt auch für das erste und wichtigste Sakrament, für dieTaufe. Die Taufe ist 1. die Tilgung der Sünde, 2. die Begabung mit dem Heiligen ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200602/20060205/

25.3.2001: Das Taufsakrament | Glaubenswahrheit.org: Predigten...
25. März 2001 ... In Deutschland gibt es Millionen, die nicht wissen, was dieTaufe beinhaltet, und auch deren Zahl nimmt zu. In Deutschland gibt es kirchliche ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010325/

Das äußere Zeichen des Taufsakramentes - Glaubenswahrheit.org
13. Mai 2001 ... Und tatsächlich: Abwaschung und Anrufung der Dreifaltigkeit, das macht das äußere Zeichen der Taufe aus, das ist Materie und Form des ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010513/



Die Wirkungen des Taufsakramentes - Glaubenswahrheit.org
20. Mai 2001 ... Denn die Taufe ist eine Abwaschung, und was äußerlich geschieht, das wird innerlich bewirkt, nämlich: Die Taufe reinigt von den Sünden, ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010520/


27.5.2001: Der Taufcharakter | Glaubenswahrheit.org: Predigten von ...
27. Mai 2001 ... Die Taufe prägt dem Menschen das Christusmerkmal ein. Der Getaufte ist durch dieses Merkmal von jedem Nichtgetauften unterschieden.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010527/

20.6.2004: Die Lüge von der „gemeinsamen“ Taufe ...
20. Juni 2004 ... So sagen uns die Ökumeniker. Wir haben am vergangenen Sonntag gesehen, dass diese Behauptung nicht zutrifft. „Aber die Taufe haben wir ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/...und.../20040620/

Mittwoch, 23. Juli 2014

Papst Franziskus will das Papsttum reformieren - mit Nachtrag

"Der Papst will das Papsttum reformieren und das wird den Beziehungen mit den Orthodoxen (Schismatikern) zugutekommen."

Nun, das ist alles nichts Neues, man kann jeden Tag aufs Neue sehen, wie dieses revolutionäre Vorhaben in die Tat umgesetzt wird. Außer den „neo-konservativen“ Katholiken weltweit hat das bislang jeder gemerkt, die "progressiven" Katholiken pfiffen es schon kurz nach seiner Wahl von den Dächern, zusammen mit den Freimaurern.

Interessant ist nur, wer das diesmal sagte. Enzo Bianchi, ein Laie, der meint, er wäre „Prior“ einer 1965 von ihm gegründeten „monastischen Gemeinschaft“. Offensichtlich meint man das auch in Rom, denn er ist gerade von Papst Franziskus frisch ernannt worden, wozu: zum Konsultor für die Ökumene. Herr Bianchi hat noch andere interessante Dinge gesagt, wie die "Einheitssuche mit den Orthodoxen" auf Kosten des Papstamtes erreicht werden soll. "Ein Papstamt, das keiner mehr fürchtet", soll es u. a. werden. Ich nehme stark an, Herr Bianchi gehört zu den Insidern. Mir fehlt nur der Nerv das alles zu übersetzen

Nachtrag. Die Website der "monastischen Gemeinschaft" von Herrn Bianchi findet sich hier. Ganz beliebt ist dort offensichtlich der "Dialog" mit den Lutheranern und den Orthodoxen Schismatikern. Hier kann man sehen, dass er schon im März 2013 von Papst Franziskus empfangen wurde und auch mit den Oberhäuptern der "anderen christlichen Kirchen" international "auf Augenhöhe" ist.
Jetzt verstehe ich auch, warum er für die "Ökumene " berufen wurde: zu seiner Gemeinschaft gehören Männer und Frauen verschiedener "christlicher Kirchen". Das ist ja das angestrebte Ziel seit dem Vatikanum II, jeder "darf, bzw. soll so bleiben wie er ist", Hauptsache man spielt "community", "Gemeinschaft". "Community organizing" heißt so etwas im Fachausdruck der "Neuen Weltordnung". 
Nur dass ja keiner auf die Idee kommt, katholisch zu werden. Papst Franziskus ist daran nicht interessiert, wie diese reichhaltige Zitatensammlung zeigt.

Nachtrag II: Was in Evangelii Gaudium über die "conversion of the papacy" gesagt wurde, kann man hier auf Englisch lesen. Hier über die "Neuausrichtung des Papsttums" auf Deutsch. Die Progressiven verstehen übrigens vollkommen, was dort steht.
(jeweils "Strg" und gleichzeitig "F" drücken und dann die Suchwörter in das erscheinende Suchfeld eingeben.)

Siehe auch:
"Luther: Reformator von außen, Papst Franziskus: Reformator von innen"
und
Papst Franziskus "fühlt sich berufen, eine neue Kirche zu gestalten"

Mensch, wozu bist du da?

(passende Heiligenlegende hier)

Auf diese Frage gibt der Mund eines sterbenden Heiligen die Antwort: Ut glorificetur Deus! „damit Gott verherrlicht werde." 
Alles, Himmel und Erde und was im Himmel und auf Erden lebt und schwebt, hat Gott zu seiner Verherrlichung erschaffen, soll er etwa den Menschen von dieser Pflicht ihn zu verherrlichen, ausgenommen haben? Nein, denn Gott selbst spricht: „Zu meiner Verherrlichung habe ich ihn erschaffen." (Isaias 43, 7)

Gerade durch den Menschen sollen alle Geschöpfe der Erde an dieser Verherrlichung teilnehmen, gerade der Mensch soll gleichsam das Werkzeug sein, durch welches auch die unvernünftigen Geschöpfe Gott, ihren Schöpfer, verherrlichen können. 

Diese Verherrlichung der höchsten Majestät Gottes war nun das beständige Ziel des heiligen Franziskus Solanus

Es war ihm nicht genug im Herzen und mit dem Munde Gott zu loben; es war ihm nicht genug, all seine mühevollen Arbeiten aus Liebe zu Gott und zur Verherrlichung Gottes zu verrichten; es war ihm nicht genug über das Meer zu setzen und in die dunklen Wälder Amerikas zu dringen, um die ungläubigen Indianer zur Erkenntnis des wahren Gottes und zur Verherrlichung seines heiligsten Namens zu führen; es war ihm nicht genug, die verstockten Sünder aus ihrem Todesschlaf* aufzuwecken, auf dass sie wieder Gott liebten und verherrlichten, er rief in seiner Liebesglut und in seiner kindlichen Einfalt auch die unvernünftigen Vögel herbei, auf dass sie mit ihm das Lob ihres Schöpfers singen, ihn verherrlichen möchten, und siehe da, Gott belohnte die heilige Einfalt seines Dieners und die Vöglein klein und groß kamen und sangen mit ihm den Preisgesang zur Ehre des Allerhöchsten.

O lieber Leser, wer du auch seist, vergiss doch den Wahlspruch des sterbenden Heiligen nicht: „Gott soll gepriesen werden." 
Tue doch alle deine Werke zu Gottes Ehre! „Ihr möget essen oder trinken, schreibt der heilige Apostel Paulus, tut alles zur Ehre Gottes. Bedenke doch und vergiss nie, dass du Gottes Eigentum bist und dass Er dich zu Seiner Verherrlichung erschaffen hat. 

Immer sollst du Gottes Ehre im Auge haben; bei all deinem Tun und Lassen sollst du dich fragen: Ist es zu Gottes Ehre, wird dadurch Gott verherrlicht, oder will es Gott haben, ist es ihm wohlgefällig? 

Merke dir: sobald in deinem Tun und Lassen nicht Gottes Ehre das letzte Ziel ist, ist alles umsonst, du gleichst einem Baum, der keine guten Früchte bringt, und was mit einem solchen Baum geschieht, das weißt du! (Matth. 7,19)
So möge denn auch das Wort des Heiligen immer in deinem Herzen und auf deinen Lippen sein: „Gott werde verherrlicht!"

Gebet. O Herr Jesus, mein Heiland, der Du während Deines Wandels auf Erden kein anderes Ziel im Auge hattest, als die Verherrlichung Deines himmlischen Vaters, hilf mir, dass ich, wie Dein heiliger Diener Franziskus Solanus, dieses Ziel niemals aus den Augen lasse, auf dass auch ich einst mit ihm der ewigen Seligkeit und Herrlichkeit des Himmels teilhaftig werde.
Alles aus: Legende von den lieben Heiligen Gottes. Nach den besten Quellen bearbeitet und herausgegeben. Stadtpfr. Georg Ott, mit oberhirtlicher Gutheißung, Verlag F. Pustet, 1858

*Man spricht von Tod­sünde, weil diese Sünde den Ver­lust des gött­li­chen Lebens in der Seele, der hei­lig­ma­chen­den Gnade, zur Folge hat.


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