Mittwoch, 17. September 2014

Unsere Weltregierung will, dass wir Insekten essen

Heute beim Essen erzählte mein Sohn, dass er auch im neuen Schuljahr seiner Zweitausbildung wieder mit dem Themen der Weltregierung UN indoktriniert wird, er kennt die Themen, daher kann er sie erkennen. Neben „Toleranz“ und „Migration“ gehört bio/veganes Essen dazu. 

Im zu bearbeitenden Schultext wurde ein deutscher Adeliger zitiert, der erklä
rte, es verbrauche zu viele „Rohstoffe“, wenn man Fleisch esse. Wir haben dann überlegt, ob das Fleisch neuerdings als Rohstoff gilt, oder sogar das Gras?

Rinder, wenn sie nicht so hochgezüchtet sind, können mit dem ganz speziellen Magen-Darm-Trakt, den der liebe Gott ihnen entworfen hat, nur aus Gras und Kräutern Fleisch und Milch „produzieren“.
Die mehr hochgezüchteten Rinder brauchen noch zusätzliches Futter, wie z. B. Mais, der in unserer Gegend in unvorstellbarer Menge produziert wird: um ihn dann in speziell gebauten Anlagen zu verbrennen.

Schweine könnte man sehr leicht aus Abfall ernähren. Eine Bekannte, die aus einer Bauernfamilie stammt, in der man die Schweine auch mit Abfällen gemästet hat, arbeitet in einem Altenheim, in dem früher ein Bauer das nicht verbrauchte Essen für seine Schweine abholte. 
Nach irgendeiner künstlich geschürten Hysterie um eine Schweinekrankheit ist das seit längerem verboten, und sie müssen im Altenheim sogar abends das Tages-Essen in den Müll werfen, das noch ungeöffnet ist. Nach Hause nehmen dürfen sie das noch gute Essen auch nicht, denn das ist strafbar. Das wird jetzt stattdessen auch verbrannt. So eine Verschwendung fällt natürlich nicht unter „kostet Ressourcen“.

Wir haben uns dann gefragt, was eigentlich aus dem Insekten- Essbefehl geworden ist, den die UN letztes Jahr weltweit ausgegeben haben
Deutsche Zeitungen hatten auch davon berichtet, und davon, wie schwer es ist, Akzeptanz im Westen dafür zu finden. Die UN wußten aber schon, wie man das ändern kann: durch mehr Insekten-Restaurants.
"Der Ekel der Konsumenten in vielen westlichen Ländern bleibt eine der größten Barrieren für die Annahme von Insekten als brauchbare Quelle von Proteinen", heißt es in der Studie. Sie schlug daher vor, dass die Nahrungsmittelindustrie durch die Aufnahme von Insekten in Rezepten und Restaurants zu ihrer Akzeptanz beitragen könne. In einigen europäischen Restaurants fänden sich bereits "Käfer, Grashüpfer und andere Insekten" auf den Menüs.
Heute Abend wurde unsere Insekten-Essbefehl-Frage beantwortet, denn die Journalisten, deren Hauptbeschäftigung es offensichtlich ist, die UN-Indoktrinationen in Artikel umzusetzen, berichten in der „Die Welt“ von einer „coolen“ Insekten-Restaurant-Kette und verlinken auf ihren internationalen Partner "OZY".
"Insektenrestaurant"
Screenshot von "Die Welt" 17.9 2014


Unsere Weltregierung UN meint ernst, wenn sie etwas beschließt. Wir werden in naher Zukunft noch mehr vom Insektenessen hören. Wer die ganze Welt schon ab Kindergarten mit LGTB überziehen kann, der hat auch keine Probleme damit, weltweit Insekten-Esser zu schaffen.

Was wohl noch alles kommt? Gerade beschäftige ich mich mit den post 2015-Zielen, das sind die UN-Ziele, die kommen, wenn die UN-Milleniums-Entwicklungsziele
bei deren Umsetzung Papst Franziskus noch mithelfen soll, ablaufen.

Das Ganze steht unter dem Motto. „Realizing the future we want for all“. -"Die Zukunft, die wir für alle wollen, realisieren."

Ob alle diese diktierte Zukunft auch wollen, die ihnen global tyrannisch aufgedrängt werden soll, wird natürlich nicht gefragt und "demokratische" Abstimmungen darüber gibt es auch nicht. das ganze wird einfach via lokaler Regierung, unzähliger NGOs, FBOs und multinationaler Unternehmen den Leuten weltweit aufgedrängt, unbemerkt von den meisten natürlich.
Hier gibt es die „Eine Welt Zukunftscharta“ auch auf Deutsch. Wenn man die verschlüsselte UN-Sprache nicht versteht, wird man dort allerdings nicht schlauer. Dass die Sprache nur Insider verstehen, ist kein Zufall.

Siehe auch:
Die Weltregierung kommt nicht erst, sie ist schon da
und
passend dazu das erhellende Buch
The United Nation's Global Straightjacket
und
Die geplante Umweltenzyklika, Kardinal Marx und „die Nachhaltigkeit“

und
Papst Franziskus, internationale Migration und sein Spezial-Berater










Dienstag, 16. September 2014

Der katholische Pries­ter Tho­mas Mül­ler will hei­ra­ten

Was ein sehr guter seeleneifriger Priester, der über 60 Priesterjahre im heiligen Gesetz des Zölibats verbracht hat, dazu sagt, unbedingt hier lesen.



Papst Franziskus in den Spuren von Sun Myung Moons Massenhochzeiten und den UN und ihren "LGTB-Rechten"

Leider habe ich den immer exzellenten Rat: "Kopf kühl, Füße warm, das hält den besten Doktor arm." nicht befolgt und die Füße zu lange kalt gehalten und habe daher ziemliche Erkältung.

Daher zur Hochzeitsveranstaltung von Papst Franziskus am Fest Kreuzerhöhung (das dadurch natürlich „zufällig“ komplett untergegangen ist), nur kurz der Link zu diesem Blog, der u. a. zusammengestellt hat, welche kirchenschädigenden internationalen Schlagzeilen das Spektakel produziert hat, da der Vatikan schon vorher hatte verlauten lassen, dass unter diesen handverlesenen Brautpaaren auch solche seien, die teils vorher schon jahrelang zusammengelebt hatten, schon gemeinsame Kinder oder solche  aus „früheren Beziehungen“ hatten oder gar schon eine „Ehenannulierung“ hinter sich hatten.
Der Wortlaut der internationalen Schlagzeilen entspricht in etwa dieser:



In der Daily Propaganda Mail, die ihre Leser übrigens fälschlich belehrte, dass 
nur einige Traditionalisten sagen würden, diese Paare hätten in Sünde gelebt", die der „liberale Papst Franziskus verheiratet hatte“, fühlte sich eine irritierte Katholik im Kommentarbereich durch dieses Ereignis enorm an die Massenhochzeiten im Stile der Moon-Sekte erinnert, ebenso wie der oben verlinkte Blogger.

Die Bräute, die teilweise schon vorher mit ihren jetzigen Ehepartnern durch unverheiratetes Zusammenleben öffentliches Ärgernis gegeben hatten, kamen in den Petersdom teils tief dekolletiert und stark geschminkt und trugen dazu noch weiß, was Jungfräulichkeit symbolisiert. Das ist nur einer der etlichen Skandale in diesem ganzen Geschehen.

Dass die Paa
re ihr schwer sündhaftes und dazu noch öffentlich Ärgernis gebendes Verhalten bereut hatten, war nirgends zu lesen.

Jede außereheliche geschlechtliche Betätigung ist eine schwere Sünde, das meinen nicht nur „einige Traditionalisten“, wie die Daily Mail fälschlich verbreitet, sondern das ist die unveränderliche Lehre der Kirche, ganz egal, wie viele zeitgenössische Priester und UN(Vereinte Nationen)-Spitzenleute auch immer versuchen, diese Lehre zu ändern.

Die Botschaft war jedenfalls den Medien klar: Papst Franziskus „geht an die Ränder der Gesellschaft“, wo man die zehn Gebote nicht ernst nimmt, belohnt jahrelanges, schwer sündhaftes Fehlverhalten durch besondere Aufmerksamkeit und ermahnt die öffentlichen Sünder in der Hochzeitspredigt nicht einmal, in Zukunft nicht mehr zu sündigen und kein Ärgernis mehr zu geben.

Von der Erzeugung und Erziehung von Nachkommenschaft, laut katholischer Dogmatik Hauptzweck einer Ehe, sprach er gar nicht.

Das ganz besonders Interessante läuft gerade in Argentinien ab. Dort wurde kürzlich nicht zum ersten Mal ein Kind von Transgender-Paaren (wo einer oder gar beide "Partner" meinen, sie hätten eigentlich das ihrem Geburtsgeschlecht entgegengesetzte Geschlecht) getauft.

Die erste Taufe dieser Art fand statt als der Papst noch Kardinal in Argentinien war und zwar sogar in seiner Bischofsstadt in einer Basilika, in der ständige Anbetung stattfindet. Kaum zu glauben, dass er davon nicht wusste. 
„Mütterliches Elternteil“ war damals ein argentinischer Fernsehstar, der seit längerem meint, er wäre eine Frau. Bei den Taufen der Kinder dieser Transgender-„Eltern" hieß der Priester beide Male Father Jorge García Cuerva.

Erst vor kurzem wurde die „Ehe“ eines hochrangigen LGTB-Aktivisten, dem die argentinische Präsidentin Kirchner persönlich seinen Geschlechtsumwandlungs-Pass ausgehändigt hatte, 
der ihn als "Frau“ auswies, von einem katholischen Priester „gesegnet“.

Da dürfen in Argentinien natürlich auch Taufen von Kindern von sich homosexuell betätigenden „Elternpaaren“ nicht fehlen. Das findet dann keinesfalls in einer versteckten Dorfkirche, sondern in einer Kathedrale statt, mit Erlaubnis des zuständigen Bischofs. 

In Mexiko tauft sogar der Bischof, der sich bestens mit Papst Franziskus versteht (siehe Bild in dem Link) selbst. Lateinamerikanische Medien berichten gar, der Papst habe die mexikanischen Bischöfe angewiesen,"Umgang und Dialog mit Homosexuellen und Geschiedenen zu haben".

Wie viele Jahre braucht es noch, bis unter den Hochzeitspaaren im Petersdom auch ein Transgender-Paar ist? Ich denke höchstens zwei. 

Meine Frage von vor über einem Jahr: Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-"Rechten"? finde ich durch Papst Franziskus Verhalten gegenüber Priestern, die sich als bekannte "Homo-Aktivisten" betätigen (siehe hier und hier) bzw. durch sein dröhnendes Schweigen zu der weltweit ablaufenden Transgenderisierung schon von Kindern  oder auch zu den Vorgängen in der argentinischen Kirche mittlerweile mehr als beantwortet.

Sun Myung Moon, Gründer der "Vereinigungskirche" oder kurz Moon-Sekte, war übrigens auch mit der Weltregierung UN ganz dicke, setzte sich für "Peace", "Frieden" (heißt übersetzt: kein Widerstand mehr gegen die UN) ein und sagte die eine Eine-Welt-Religion voraus. 

Das fand ich mit drei Klicks heraus, nachdem ich seinen Namen bei der Googlesuche mit „United Nations“ kombiniert hatte.

Ob es reiner Zufall ist, dass Moon den Nachnamen mit dem jetzigen UN-Generalsekretär teilt, der sehr auf Papst Franziskus Mithilfe für Umsetzung der "Dignity for all" (Übersetzung: "LGTB")- Ziele der UN und aller ihrer anderen Ziele setzt, habe ich noch nicht erforscht. An seiner Wahl soll er jedenfalls maßgeblich beteiligt gewesen sein.


Siehe auch:
Vereinte Nationen starten noch nie dagewesene weltweite Menschenrechtskampagne für LGBT-Gleichheit

und
und
Anticipating the Synod: The Bergolio Effect

und
Pope Francis marries cohabiting couples

und
Pre-Synodal Reconnaissance
















Montag, 15. September 2014

Über die Andacht zu den sieben Schmerzen Mariens

Je größer der Heilige, desto mehr Schmerzen hatte er zu ertragen. Kein Mensch hatte mehr Schmerzen zu ertragen als die Gottesmutter.

Es gilt als besonderes Anzeichen der Auserwählung, wenn man eine Andacht zu den sieben Schmerzen der Gottesmutter hat. 


Eine alte  Enzyklopädie für katholische Theologie erklärt die sieben Schmerzen Mariens hier. Die Brevierlesung zum Fest Mariä Sieben Schmerzen am 15. September gibt es hier.

Hier folgt eine, in besseren Zeiten sehr beliebte 
Andacht zu den sieben Schmerzen Mariä
vom hl. Kirchenlehrer Alfons Maria von Liguori

Was denjenigen versprochen wird, die diese Andacht üben oder verbreiten, erklären die Mönche von Papa Stronsay hier.


Die sieben Schmerzen Mariä
Albrecht Dürer, 1496

Erster Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des ersten Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als dir durch den Hl. Simeon alle Mißhandlungen vor Augen gestellt wurden, die deinem Jesus von den Menschen widerfahren würden.

Sie waren dir alle durch die Heilige Schrift bekannt, ja du wußtest sogar, dass er vor deinen Augen am Kreuze, nachdem er all sein Blut vergossen, den Geist aufgeben werde, verlassen von allen, ohne dass du ihm helfen, ihn verteidigen könntest.

Um dieser bittern Erinnerung willen, die so lange Jahre dein Herz betrübte, bitte ich dich, o meine Königin, erlange mir die Gnade, daß ich das Leiden Christi und deine Schmerzen im Leben und im Sterben immer in meinem Herzen trage.

Zweiter Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des zweiten Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als du sahest, wie dein unschuldiges Kind Jesus von denselben Menschen, um deren Seligkeit willen er in die Welt gekomen war, verfolgt wurde. 


Mitten in der Nacht mußtest du damals heimlich nach Ägypten fliehen. Um all der Leiden willen, die du, o zarte Jungfrau, mit deinem vertriebenen Kindlein erduldetest auf dieser langen und mühsamen Reise durch wüste und rauhe Länder und während deines Aufenthaltes in Ägypten, wo du unbekannt und fremd mehrere Jahre arm und verachtet lebtest, bitte ich dich, meine geliebte Königin, erlange mir die Gnade, geduldig und mit dir vereint bis zu meinem Tode alle Leiden dieses elenden Lebens zu erdulden, damit ich dereinst von den Peinen der Hölle, die ich verdient habe, befreit werde.

Dritter Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des dritten Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als du deinen lieben Sohn Jesus verloren hattest und er drei Tage lang von dir getrennt in Jerusalem blieb.

Gewiß fandest du damals, o meine geliebte Königin, da du den Gegenstand all deiner Liebe nicht mehr bei dir hattest und nicht wußtest, warum er dich verlassen habe, Tag und Nacht keine Ruhe; gewiss hast du damals unausgesetzt nach dem geseufzt, der dein höchstes Gut war.

Ich bitte dich um der Seufzer willen, die du während dieser drei bittern und für dich gar zu langen Tage zu Gott schicktest, erlange mir die Gnade, nie wieder meinen Gott zu verlieren, damit ich immer hier auf Erden mit Gott vereinigt lebe und damit ich in seiner Gnade dereinst diese Welt verlassen möge.

Vierter Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des vierten Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als du deinen Sohn zum Tode verurteilt, mit Stricken und Ketten gebunden, mit Blut und Wunden bedeckt, mit Dornen gekrönt und auf dem Wege unter dem schweren Kreuze, das er auf seinen verwundeten Schultern trug, fallen sahst, da er, wie ein unschuldiges Lamm, aus Liebe für uns zum Tode ging.

Damals sahet ihr einander an, und eure Blicke wurden ebensoviele schmerzliche Pfeile, mit denen eure von Liebe zu einander entzündeten Herzen verwundet wurden. Um dieses großen Schmerzes willen bitte ich dich, mir die Gnade zu erlangen, dass ich immer ergeben in den Willen meines Gottes lebe und dass ich immer freudig, mit Jesus vereinigt, mein Kreuz bis zu meinem letzten Atemzuge trage.

Fünfter Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des fünften Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als du auf dem Kalvarienberge vor deinen Augen deinen geliebten Sohn Jesus unter so furchtbaren Schmerzen, von den Menschen verhöhnt, auf dem rauhen Kreuzbette sterben sahest, ohne dass du ihm auch nur die geringste Erleichterung, die man selbst dem größten Verbrecher in der Todesstunde nicht versagen würde, verschaffen konntest.

Um der To­des­angst willen, die du damals, geliebte Mutter, mit deinem sterbenden Sohne ausstandest; um der Traurigkeit willen, die du empfandest, als Jesus zum letzten Male vom Kreuze herab mit dir sprach und Abschied von dir nahm und mit dem heiligen Johannes uns alle als deine Kinder dir übergab; und um der furchtbaren Schmerzen willen, die du erdulden musstest, als du ihn sein Haupt neigen und den Geist aufgeben sahest, bitte ich dich, erlange mir von deiner gekreuzigten Liebe die Gnade, dass auch ich abgestorben sei allen Dingen dieser Welt und daß ich mein ganzes Leben hindurch nur für Gott lebe und auf solche Weise dereinst dahin gelange, ihn von Angesicht zu Angesicht im Himmel zu schauen.

Sechster Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des sechsten Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als man das süße Herz deines Sohnes durchstach, der schon für jene Undankbaren, die auch nach seinem Tode nicht müde wurden, ihn zu misshandeln, gestorben war.

Um dieses heftigen Schmerzes willen bitte ich dich, du wollest mir die Gnade erlangen, dass ich immer in dem für mich durchbohrten und geöffneten Herzen Jesu wohne, in diesem Herzen, das jene Liebesflamme ist, in der alle Seelen, welche Gott lieben, ihre Ruhe finden: damit ich daselbst, solange ich lebe, an nicht anderes denke und nichts anderes liebe als Gott allein. O allerseligste Jungfrau, du kannst dies bewirken, von dir hoffe ich es!

Siebenter Schmerz

Ich habe Mitleiden mit dir, o meine geliebte Mutter Maria, um des sie­benten Schmerzensschwertes willen, das dein Herz durchbohrte, als du deinen toten Sohn in deinen Armen hieltest. Er ist nicht mehr lieblich und schön wie damals, da du ihn im Stalle zu Bethlehem in deinen Armen hieltest; nein, er ist blutig, sein heiliger Leib ist ganz zerrissen von den Geißelschlägen, und man kann sogar seine Gebeine durch die Wunden erkennen.

„O mein geliebter Sohn“, sagtest du damals, „mein geliebter Sohn, wozu hat deine Liebe dich gebracht!“ Und als man ihn in das Grab legte, da wolltest du ihn begleiten und ihn mit eigenen Händen im Grabe zurechtlegen, um, nachdem du zum letzten Male Abschied von ihm genommen, dein liebendes Herz dort zu lassen.

Um all dieser furchtbaren Leiden willen, die deine heilige Seele erdulden mußte, er­lange mir, o du Mutter der schönen Liebe, die Verzeihung aller Beleidigungen, die ich meinem mich so innig liebenden Gott zugefügt habe und die ich von Herzen bereue.

Stehe du mir bei, o Maria, in allen Versu­chungen; stehe mir bei in meiner Todesstunde, damit ich durch die Verdienste Jesu Christi und die deinigen selig werde und eines Tages mit deinem Beistande, nach dieser elenden Verbannung auf Erden, im Himmel das Lob Jesu und dein Lob die ganze Ewigkeit verkünden könne. Amen.


Siehe auch:
Die wahre Marienverehrung, erklärt vom hl. Alphons von Liguori



Das Leid ist die Feuerprobe des Menschen

(...) Gott hin­dert das mora­li­sche Übel nicht, weil er fähig ist, dar­aus Gutes her­vor­ge­hen zu las­sen. Er hin­dert es vier­tens auch des­we­gen nicht, weil der Mensch durch unge­rech­tes Leid erzo­gen, erprobt und bewährt wird. 

Der Schmerz ist nun ein­mal der große Leh­rer des Men­schen. Unter sei­nem Hauch ent­fal­ten sich die See­len. Wer nicht gelit­ten hat, was weiß der? So man­cher Mensch ist durch das Böse, das er began­gen oder erfah­ren hat, erschüt­tert und bekehrt wor­den, zu Gott zurück­ge­führt wor­den. Die Kir­che spricht nicht umsonst von der „glück­li­chen Schuld“, glück­lich, weil sie zum Umkeh­ren des Men­schen geführt hat. 

Das Leid ist die Feu­er­probe des Men­schen. Sie ist auch die Feu­er­probe der Reli­gion. Gott prüft die Echt­heit unse­res Glau­bens, unse­rer Hoff­nung, unse­rer Liebe. Und diese Prü­fung geschieht eben durch phy­si­sche Lei­den und mora­li­sche Übel. Erst in der Not zeigt sich, was im Men­schen steckt. 

Im Buche Tobias steht ein Wort, das ich Sie bitte, oft und oft zu beden­ken. Tobias hatte ja viele Lei­den erfah­ren, aber der Engel Raphael klärte ihn auf: „Weil du ange­nehm warst vor Gott, musste die Ver­su­chung dich bewäh­ren.“ Ein merk­wür­di­ger Satz, für uns fast unver­ständ­lich. Weil du ange­nehm warst vor Gott, musste die Ver­su­chung dich bewäh­ren. 

Sämt­li­che Hei­li­gen unse­rer Kir­che haben Lei­den, unge­rechte Lei­den aus­zu­ste­hen gehabt. Je grö­ßer ein Hei­li­ger, um so mehr Lei­den hatte er. Es gibt kein siche­re­res Zei­chen für die Aus­er­wäh­lung, als wenn jemand bei einem from­men Leben Lei­den zu tra­gen hatte. 

Ohne Lei­den kommt nie­mand zur ewi­gen Glück­se­lig­keit. Der Herr hat es uns ja erklärt: „Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und mir nach­folgt, ist mei­ner nicht wert.“

Samstag, 13. September 2014

Der heil. Kirchenlehrer Johannes von Damaskus über den Antichrist

Man muß wissen, daß der Antichrist kommen muß. Nun ist zwar „jeder, der nicht bekennt, daß der Sohn Gottes im Fleische gekommen 1“ und vollkommener Gott ist und zum Gottsein hin vollkommener Mensch geworden, ein Antichrist (Widerchrist). Gleichwohl heißt besonders und vorzugsweise Antichrist der, der „am Ende der Welt 2“ kommt. 

Es muß also zuerst das Evangelium unter allen Völkern verkündet sein, wie der Herr sagt 3, und dann wird er kommen zur Überführung der gottesfeindlichen Juden. Sprach doch zu ihnen der Herr: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, aber ihr nehmt mich nicht an. Ein anderer kommt in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen 4.“ Und der Apostel: „Darum, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen, um gerettet zu werden. 

Und deshalb wird Gott ihnen wirkungsvollen Trug schicken, daß sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern an der Ungerechtigkeit Gefallen gehabt 5.“ 

Die Juden nahmen also den wirklichen Sohn Gottes, den Herrn Jesus Christus und Gott, nicht auf, den Betrüger 6 aber, der sich für Gott ausgibt, werden sie aufnehmen. 
Denn daß er sich Gott nennen wird, das sagt der Engel, der den Daniel belehrt, mit folgenden Worten: „Auf die Götter seiner Väter wird er nicht achten 7“, und der Apostel: „Niemand betöre euch auf irgendeine Weise, denn zuvor muß Abfall kommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn des Verderbens offenbar werden, der der Widersacher ist und sich über alles erhebt, was Gott heißt und göttlich verehrt wird, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt 8“ — in den Tempel Gottes, nicht den unsrigen, sondern den alten, den jüdischen 9.
(Anmerkung: Siehe auch über den geplanten dritten jüdischen Tempel: hier und hier.)

Denn nicht zu uns, sondern zu den Juden wird er kommen, nicht für Christus und die Christen, weshalb er auch Widerchrist (Antichrist) heißt.

Es muß also zuerst das Evangelium unter allen Völkern verkündet sein 10, und „alsdann wird offen hervortreten der Ruchlose, dessen Ankunft in Kraft des Satans erfolgt mit jeglicher Machttat und trügerischen Zeichen und Wundern 11, mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die verloren gehen, den der Herr töten wird mit dem Worte seines Mundes und zunichte machen durch seine Wiederkunft 12“. 
Nicht der Teufel selbst also wird Mensch nach Art der Menschwerdung des Herrn. Das sei ferne! Nein, ein Mensch wird aus Hurerei erzeugt und empfängt die ganze Wirksamkeit des Satans. Denn Gott, der die Verkehrtheit seines künftigen Willens vorausweiß, gestattet dem Teufel, in ihm zu wohnen.

Erzeugt also wird er, wie gesagt, aus Hurerei und in der Verborgenheit aufgezogen, und plötzlich steht er auf und erhebt sich und herrscht. Und im Anfang seiner Herrschaft oder vielmehr Gewaltherrschaft heuchelt er Heiligkeit. 
Wann er aber mächtig geworden, verfolgt er die Kirche Gottes 13 und offenbart seine ganze Schlechtigkeit. Er wird kommen „mit trügerischen Zeichen und Wundern 14“, erdichteten und nicht wirklichen, und die, deren Denken eine schwache, nicht starke Grundlage hat, täuschen und vom „lebendigen Gott 15“ abtrünnig machen, „so daß womöglich auch die Auserwählten irregeführt werden 16“.

1: Joh. 4, 2; 2 Joh. 7.
2: Matth. 13, 40. 49; vgl. 13, 39; 24, 3; 28, 20.
3: Ebd. [Matth.] 24, 14.
4: Joh. 5, 43.
5: 2 Thess. 2, 10 ff.
6: Vgl. 2 Joh. 7.
7: Dan. 11, 37.
8: 2 Thess. 2, 3 f.
9: Diese Auffassung begegnet uns bereits bei Irenäus (Adv. haer. V, 25, 2). Allein es ist hier weder der Tempel zu Jerusalem, noch die Kirche gemeint. Paulus will sagen, der Antichrist eigne sich alle Rechte Gottes, besonders sein Heiligtum, an. Dieses wird als Tempel bezeichnet, da es zur Zeit des Apostels eine andere öffentliche Kultstätte des wahren Gottes nicht gab. Als Vorlage diente Paulus allerdings Dan. 11, 36. Vgl. auch Dan. 11, 31 f. (Steinmann, Die Briefe an die Thessalonicher und Galater, übersetzt und erklärt, Bonn 1918, S. 51, Anm. zu 2 Thess. 2, 4).
10: Matth. 24, 14.
11: Lies τέρασι [terasi] statt πέρασι [perasi].
12: 2 Thess. 2, 8. 9 f. 8.
13: 1 Kor. 15, 9; Gal. 1, 13; 1 Kor. 10, 32; 11, 16. 22; 2 Kor. 1, 1; 1 Tim. 3, 5.
14: 2 Thess. 2, 9.
15: Matth. 16, 16; 26, 63; Röm. 9, 26; 2 Kor. 3, 3; 6, 16; 1 Thess. 1, 9; 1 Tim. 3, 15; 4, 10; Hebr. 3, 12; 9, 14; 10, 31; 12, 22; Off. 7, 2.
16: Matth. 24, 24.


Alles aus:
Johannes von Damaskus († 750) - Genaue Darlegung des orthodoxen Glaubens (Expositio fidei)
Viertes Buch

Freitag, 12. September 2014

Kokoserde statt Theologie von Papst Franziskus

Je länger man nicht mehr bloggt, desto weniger hat man Lust zum Bloggen. Man liest dann auch nicht mehr täglich bei Vaticaninsider oder Radio Vatikan, wie hervorragend Papst Franziskus mit den extrem anti-katholischen Vereinten Nationen (UN) zusammenarbeitet und alle ihre „Millenniums“-Themen abarbeitet, mehr oder weniger offensichtlich nur mit den Worten „Jesus“ oder "Evangelium" gemischt. 
Man erfährt dann an sich selbst, dass zutrifft, was schon vor einiger Zeit ein Kommentator in einem englischsprachigen Blog schrieb: „Wenn man sich nicht mit dem beschäftigt, was Papst Franziskus alles sagt, kann man sehr gut katholisch leben.“

Zudem weiß ich mittlerweile über die Hintergründe der Kirchenkrise nie dagewesenen Ausmaßes zu viel, was zum einen enorm deprimiert und zum anderen die Auswahl des Post-Themas erschwert. Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Im Garten zu arbeiten, hingegen ist keine Qual, sondern nur Freude, da die Blumen und die Geschöpfe immer von Gott predigen. Mit Gartenarbeit habe ich mich in den letzten Wochen daher ausgiebig beschäftigt. 
Das einzige Problem in unserem Garten (neben dem sonst sehr niedlichen täglichen Katzenbesuch, der sich leider auf das Fangen von Libellen und Wasserfröschen spezialisiert hat) ist der extrem schwere Lehmboden. 

Wer auch damit zu kämpfen hat, dem sei Kokoserde empfohlen. Ich habe diesen Bodenhilfsstoff erst vor kurzem entdeckt und bin begeistert. Die schwer verrottbaren Fasern sorgen für lang anhaltende Lockerung des Bodens und erleichtern so den Pflanzen die Durchwurzelung ansonsten kaum durchdringbaren Bodens. Man kann das Ergebnis schon nach wenigen Tagen sehen. 
Das Produkt gibt es gedüngt erhältlich unter dem schönen New-Age-Titel „Magischer Erdenzauber“ oder auch ungedüngt gepresst (einfach bei Amazon gucken). 

Als ich noch sehr jung war, hing über meinem Bett der angeblich chinesische Spruch, ausgeschnitten aus einem Journal für junge Frauen, das, wenn man die besonders heutzutage dort gegebenen Ratschläge betrachtet, besser "Feindin" hieße: 
"Wer einen Tag lang glücklich werden will, der schlachte ein Schwein, wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate. Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner."
Damals war ich noch arme protestantische Agnostikerin und konnte daher nicht den Hauptirrtum in dem Spruch erkennen, nämlich, dass der dreifaltige Gott, der allein den nach seinem Bilde geschaffenen Menschen glücklich machen kann, darin gar nicht vorkommt, sondern nur die Geschöpfe.
Ich fürchte allerdings, dass ich mit dem immer gültigen und schönen Satz des heiligen Augustinus: 
„Auf Dich hin hast Du uns geschaffen, oh Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in Dir.“ damals noch nicht viel hätte anfangen können. 

Auf jeden Fall immer richtig ist der leicht verständliche Spruch: 
Wer sein Leben lang glücklich werden will, der werde katholisch.“ 
Am glücklichsten ist man als Katholik natürlich, wenn die Hierarchie auch 100% katholisch denkt und handelt. Das ist in Rom schon länger und ganz besonders heutzutage, Gott sei es geklagt, nicht der Fall. 
Dort hat man u. a. zu viel unbarmherziges Verständnis für solche Eheleute, die fälschlich meinen, Liebe sei ein Glücks-Gefühl, das ihnen, wie in dem chinesischen Spruch suggeriert, abhanden kommen kann, worauf man das Glücksspiel als "wiederverheirateter Geschiedener" (modernistische Bezeichnung für eine besonders schwere Form des Ehebruchs) neu versuchen kann.

Echte katholische Barmherzigkeit wäre, solche Eheleute zu belehren, 
Wobei ich dann doch wieder bei Papst Franziskus und seiner Theologie angekommen bin, die, wie bei seinem Lehrer Lucio Gera, einem Befreiungstheologen, aus der Pastoral erwächst: "... bei mir erwächst die Theologie aus der Pastoral"
Diesen Artikel hat auch Kardinal Lehmann empfohlen und fügt hinzu
"Es ist noch der Hinweis nützlich, dass Kardinal Bergoglio im Jahr 2012, als sein Lehrer Lucio Gera starb, ihn in der Krypta des Domes in Buenos Aires beerdigen ließ, obwohl er nicht Bischof und nicht Mitglied des Domkapitels war. Über sein Grab ließ Kardinal Bergoglio nur schreiben: „Maestro en teologia"."
(Anmerk: Letzteres heißt "Meister der Theologie".)

Laut Fundamentaltheologie erwächst die Theologie, also die Wissenschaft von Gott, aus der Offenbarung, erst im Alten Bund und dann im Neuen Bund, aber das ist heute endgültig out. 
Papst Franziskus selbst findet, Fundamentaltheologie gehört zu den langweiligsten Dingen auf dieser Erde, glaubt man, dass Papst Franziskus diesen Tweet auch so gemeint hat, woran ich nach über 18 Monaten Pontifikat leider keinen Zweifel mehr habe.

Guckt man nach Lateinamerika, laut Kardinal Lehman der Kontinent im Aufbruch,  und auf die bisherigen Ergebnisse dieses Pontifikates, erkennt man, dass die Übersetzung von „bei mir erwächst die Theologie aus der Pastoral", in etwa heißt: 
je nachdem welche Bauchwünsche die Leute gerade haben, eine solche Theologie schnitze ich ihnen. Oder ganz dumpf: je prolliger die Leute, desto prolliger das Gottesbild und die Moral. 
Man wird sofort an 2. Tim.4:3-4 erinnert.

Der zweite Lehrer von Kardinal Bergoglio, Rahner-Schüler P. Scannone SJ, erklärt hier auf Deutsch im Video (mit Krawatte), was ihre Definition von "Volksfrömmigkeit" ist: 
Laien haben in Lateinamerika die Volksfrömmigkeit entwickelt, im Lichte des Evangeliums, aber ohne Beihilfe des Klerus.“

Das deckt sich mit dem Buch, das ich mir von P. Scannone vor über einem Jahr besorgt habe, als ich das erste Mal erfuhr, dass er der hoch geschätzte Lehrer von Kardinal Bergoglio ist.

Sein Buch ist de facto eine Anleitung dazu, wie man aus katholischen Gesellschaften heidnische macht, alles unter dem Deckmäntelchen der „Volksfrömmigkeit“. Seitdem wundert mich nicht mehr, wie es kommt, dass Katholiken in Südamerika immer öfter zu „Santa Muerte“ beten, und in Scharen zu Allerheiligen Essen und Trinken zu ihren Toten auf die Gräber bringen. In der Definition von P. Scannone SJ „evangelisiert sich das Volk selbst und das führt dann zur Volksfrömmigkeit ohne Beihilfe des Klerus
.
Der Klerus hilft bei dem ganzen allerdings schon mit, nämlich indem er dem neuheidnischen Treiben zusieht und schweigt.

An anderer Stelle sprach sich Papstlehrer P. Scannone SJ für eingetragene „Homo“-Partnerschaften in der „post-modernen Gesellschaft
 aus.

Meine Familie und ich haben Jahrzehnte in dem Denk- und Handlungssystem des de facto Heidentums mit seiner grauenhaften Unmoral und seinen entsetzlichen zerstörerischen Auswirkungen auf den Einzelnen und auf die Gesellschaft verbracht und sind seit einigen Jahren jeden Tag aufs Neue überglücklich, endlich die klaren Richtlinien und die Logik des katholischen Glaubens als Lebensanleitung für ein glückliches Leben im Diesseits und vor allem für eine glückliche Ewigkeit zur Verfügung zu haben. 
Wir stehen fassungslos davor, wie man als katholischer Priester offensichtliche Anstrengungen unternehmen kann, die Leute de facto wieder in die Unmoral des Heidentums zurückzuführen und das alles auch noch als „Barmherzigkeit“ und „Volksfrömmigkeit“ verpackt.

Siehe auch:
Mehr über P. Scannone SJ hier.
und



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