Montag, 20. Juli 2015

Vegane Menschen sollen nachhaltig "die Erde retten" sagen die Vereinten Nationen

„Ich bin doch kein Kaninchen“, sagt mein Mann öfter, um zu signalisieren, dass er keinen Nachschlag an Salat mehr möchte.

Damit liegt er gar nicht im Trend, denn angeblich entscheiden sich immer mehr Menschen, wie die Kaninchen zu leben, d. h. nur von pflanzlicher Kost.

„Vegan“ ist das neue Zauberwort, das die Medien seit geraumer Zeit unter die Leute zu bringen versuchen. 

Screenshot von:
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/vegane-ernaehrung-bei-kindern-was-eltern-beachten-muessen-a-1043396.html
Sogar Kinder sollen jetzt kein Fleisch und keine Milchprodukte mehr essen, wo noch vor wenigen Jahren der tägliche Joghurt und das Glas Milch als ideal beworben wurde.

Wem dieser neue Ernährungsstil eingefallen ist, sagen Damen und Herren Journalisten uns natürlich nicht.

Woher also kommt diese neue fixe Idee? 

Nun, wo sollte sie anders herkommen als von den Herren, die uns alle offensichtlich immer noch nicht genug kontrollieren und vor allem unbemerkt manipulieren, also von den Vereinten Nationen, den UN.

Diese "vegane" Ernährung soll laut UN nämlich "die Welt vor der Zerstörung retten".

Die UN finden nämlich, dass die für 2050 erwarteten neun Milliarden Menschen kein Fleisch und auch sonst nichts Tierisches essen sollten, denn das ist nicht „nachhaltig“ und "verursacht noch mehr Schaden als die Herstellung von Plastik". 

Daher wird mit Nachdruck versucht, alle zu veganen Kaninchen umzudressieren. 
Ich bin mir sicher, dass das gut funktionieren wird, denn die meisten Leute machen alles, was von den Medien als „in“ oder „gesund“ beworben wird.

Überhaupt finden die UN, wir sind zu viele Menschen: Eine Milliarde wäre ihr Ziel.
Mittlerweile haben sie ihre Männer, um das „eine Milliarde-Ziel“ durchzusetzen, auch im Vatikan platzieren können.

Da die weltweite Propagierung von Pille, Abtreibung und Homosex durch die UN immer noch nicht zu der gewünschten "nachhaltigen" Bevölkerungsreduzierung geführt hat, versuchen sie es jetzt mit - sogar freiwillig akzeptierter - Mangelernährung, die sie schick „vegan“ nennen.


Denn zumindest das lebenswichtige Vitamin B12 muss immer zusätzlich zugeführt werden, das gibt sogar die TAZ zu. Mangel an Vitamin B12, das bei veganer Ernährung so gut wie immer auftritt, führt zu Blutarmut und Schaden am Nervensystem.

Dass sie mit der jahrzehntelangen Propagierung von Pille, Abtreibung und Homosex schon Milliarden Menschenseelen in die Todsünde geführt und damit zerstört haben, ist den Herren der antichristlichen UN egal, Hauptsache „die Erde wird gerettet“. 

"Unerwünschte" Babys im Mutterleib wollen die UN übrigens nie retten, im Gegenteil.


Insekten für alle
FOOD AND
AGRICULTURE ORGANIZATION
OF THE UNITED NATIONS

Rome, 2013
Bei dem "Nachhaltigkeitsprogramm" handelt es sich in Wirklichkeit darum, unter dem Umweltmäntelchen versteckt alle globalen Ressourcen und durch streng vorgeschriebenes Verhalten auch alle Menschen zu kontrollieren, aber das sagen sie natürlich nicht laut.

Insekten wollen die UN als "tierisches Protein" zusätzlich zu den Pflanzen uns noch erlauben zu essen, daher wird im Kongo, wo das Essen von Insekten schon länger üblich ist, jetzt überlegt, Insekten auf Farmen zu züchten.


Siehe auch:
Unsere Weltregierung will, dass wir Insekten essen
und
Über den Zusammenhang zwischen Pille, Abtreibung, Homosex und "Nachhaltigkeit" siehe hier
und 
Talkshows und Fernsehserien oder: Wie wird man UN-indoktriniert?



Montag, 13. Juli 2015

Lucis Trust lobt erneut Papst Franziskus

Hier wurde Papst Franziskus zum ersten Mal vom UN-assozierten theosophischen "Lucis Trust" gelobt.

Diesmal loben sie ihn wegen seiner kommenden Umwelt-Enzyklika (das Lob wurde schon im Januar 2015 veröffentlicht, siehe Screenshot unten), von deren Inhalt sie wohl schon wussten. 


Nun, das war keine Kunst, denn sogar ich konnte mir schon im Juli 2014 denken, was drin stehen würde, nämlich dass die Enzyklika die Agenda 21 der UN und ihre "Nachhaltigkeitsziele" bewerben würde.

Ohne Erfolg versuchten einige Amerikaner, den Vatikan davon abzuhalten, mit der "Umwelt-Enzyklika" die radikale UN-Agenda zu unterstützen.


Quelle: http://www.lucistrust.org/en/arcane_school/twelve_spiritual_festivals/capricorn/capricorn_festival_talk
Die Leute vom Lucis Trust sagen, Papst Franziskus will mit seiner Enzyklika die Katholiken und Leute "anderer Religionen" auf den kommenden UN-Klimagipfel in Paris im Dezember dieses Jahres vorbereiten. Seine Namenswahl habe dem Lucis Trust von Beginn an gezeigt, was er vorhabe.

Für seine Namenswahl hat ihn 2013 auch UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon gelobt, weil es ihnen gezeigt hat, dass er die Ziele  und Zwecke der UN teilt:
I told His Holiness that his choice of name after St Francis of Assisi was a powerful image for the many goals and purposes shared by the United Nations,” he said.
Lucis Trust lobt Papst Franziskus  auch dafür, dass er in ihrem Sinne "Barrieren nieder bricht".

Lucis Trust kündigt im gleichen Artikel an, dass ihr "World Teacher", ihr "Weltenlehrer", um den sie seit 1952 beten lassen und der ihrer Lehre nach uns alle vor uns selbst retten und eine "bessere Welt" schaffen wird, bald erscheinen wird.

Quelle: http://www.lucistrust.org/en/arcane_school/twelve_spiritual_festivals/capricorn/capricorn_festival_talk
Mit der "better world", der besseren Welt, beschäftigen sich die UN enorm viel, was interessanterweise mit dem talmud-jüdischen "Tikkun Olam", "die Welt reparieren oder heilen", korrespondiert

Das "Reparieren der Welt" wird nach jüdischer Meinung das Auftreten ihres "Messias" beschleunigen.


2014 wurde "Bergoglio" übrigens von Google aus ungeklärter Ursache als "better world", übersetzt.

Bergoglio = "Pope better world"
http://vaticaninsider.lastampa.it/en/documents/detail/articolo/google-francesco-francis-francisco-31144/
Sogar noch monatelang nachdem diese Tatsache zum ersten Mal bemerkt worden war, wurde dies von Google, das jetzt einen jüdischen CEO hat und nach der Meinung eines jüdischen Journalisten schon 2012 noch jüdischer als Facebook war, nicht "repariert".





Mittwoch, 8. Juli 2015

Wieder errichteter jüdischer "Hoher Rat" will Papst Franziskus verurteilen

Papst Franziskus widerspricht nie, wenn ihm Talmud-jüdisches Gedankengut präsentiert wird, hat gerne auch mal die jüdische Menora beim Essen mit jüdischen Freunden auf dem privaten Tisch, nimmt die Menora, das Symbol des nachchristlichen Judentums gerne aus der Hand des wenig katholikenfreundlichen israelischen Premierministers an, hat mittlerweile den gefühlten hunderttausendsten Rabbi im Vatikan empfangen, hofiert und koscher beköstigt und hat 2014 behauptet, jeder Christ habe einen Juden in sich

Diese Liste ließe sich, zusammen mit der Liste seiner mehr oder weniger versteckten Angriffe auf den katholischen Glauben, die katholische Moral und auf die Katholiken leider so lang fortsetzen, dass sich der eine oder andere Katholik in den englischsprachigen Kommentarbereichen im Internet schon länger ernsthaft fragt, ob bei all diesen pro-jüdischen Handlungen und Aussagen, die außerdem noch zur nachchristlichen jüdischen Rabbi-Theologie passen, Papst Bergoglio gar ein Kryptojude ist.


Das alles nutzt ihm bei einigen Rabbis nichts, denn er hat sie trotz allem erbost.

Der wieder errichtete jüdische Hohe Rat, inoffiziell gegründet, möchte nämlich Papst Franziskus am 20. September 2015 richten, und, wenn er die 
am 24. Juni an den Vatikan geschickte Anklage ignoriert, auch in Abwesenheit. 


Daraus, dass der Vatikan 2013 offiziell den Staat Palästina anerkannt hat, schließt der „Hohe Rat“ nämlich,  Papst Franziskus meine, die Juden hätten kein Recht auf das Land Israel oder auf Jerusalem.

Was kann man dazu sagen? 

Nun, wenn sie so weiter machen, merken mehr Katholiken als gewünscht, dass sie eben doch nicht unsere „älteren Brüder im Glauben“ sind. 

Der eine oder andere Katholik könnte tatsächlich das Nachforschen anfangen und dann erfahren, dass das nachchristliche Judentum sich aus den Pharisäern entwickelt hat, die vor knapp 2000 Jahren dem göttlichen Heiland Jesus Christus ständig hasserfüllt nachgestellt haben und  zusammen mit dem damaligen Hohen Rat  Ihn trotz aller Seiner vor ihren Augen gewirkten Wunder nicht als den ihnen verheißenen Messias anerkennen wollten und trotz aller messianischen Prophezeiungen, die nur auf Ihn passten, das jüdische Volk gegen Ihn aufgewiegelt haben und schlussendlich bei den Römern, der damaligen Besatzungsmacht, ein ungerechtes Todesurteil für Ihn erwirkt haben. 

Das ist der Grund, weshalb auch das nachchristliche rabbinische Judentum die Göttlichkeit von Jesus Christus leugnet, Ihn nicht als Messias anerkennt und sich im Talmud, der Sammlung der Aussagen von Rabbis,  extrem unschöne Bezeichungen für Ihn finden
Die Juden warten daher immer noch auf „ihren“ Messias, weshalb sie auch einen „Dritten Tempel“ in Jerusalem bauen wollen.

Würde der wieder errichtete "Hohe Rat" bei seinen aktuellen Vorwürfen die Rabbifreunde von Papst Franziskus fragen, würden sie sehen, dass alles ganz anders ist. Papst Franziskus meint nämlich nicht, wie der „Hohe Rat“ ihm vorwirft, die Juden hätten kein Recht auf das Land Israel oder Jerusalem, sondern das ganze Gegenteil.

In diesem Mai hat Papst Franziskus nämlich an seine Judenfreunde Skorka und Cymerman gemailt, dass derjenige ein Antisemit ist, der nicht das jüdische Volk und den Staat Israel anerkennt.

Wohlmöglich haben die Herren Rabbis vom Hohen Rat auch nicht mitbekommen, dass sich Papst Franziskus bei seiner Israelreise vor der Flagge der Juden gar verbeugt hat.

Der aktuelle, noch inoffizielle Hohe Rat setzt sich laut einem Juden, der über den Fall „Hoher Rat gegen Papst Franziskus“ für eine jüdische Website, gegründet für „jüdische und christliche Zionisten“, berichtet, aus den „größten Rabbis der modernen jüdischen Nation“ zusammen, ihre Entscheidungen besitzen „höchste spirituelle Bedeutung“ und der derzeitige Hohe Rat ist ein 
Versuch eine Tradition, die sich auf Moses gründet, wieder einzuführen

Nach der Zerstörung Jerusalems und des zweiten Tempels hatte der Hohe Rat nur noch beschränkte Autorität und wurde im vierten Jahrhundert nach Christus ganz aufgelöst.


Interessant: Die nachchristlichen Juden suchen Traditionen, die sich auf Moses gründen, wieder einzuführen, seit sie 1947 den Staat Israel von den UN zugesprochen bekommen haben, und die Katholiken brechen seitdem ihre Traditionen, die sich auf die Apostel und die Kirchenväter gründen, sukzessive ab. 


Das ist leider nicht zufällig, sondern hat einen inneren Zusammenhang, den man erst nach einigem intensiven Forschen herausfindet:

Wie sich unsere älteren Brüder im Glauben, die die Katholiken immer nur als Sekte der Nazarener ansahen, sich seit Jahrzehnten erfolgreich in die Lehre und die Liturgie der katholischen Kirche einmischen, kann man hier nachlesen.

Übrigens: Um diese aktuellen Vorgänge in ihrem ganzen Ausmaß richtig verstehen und einordnen zu können, muss man sich idealerweise gut in Biblischer Geschichte sowohl des Neuen als auch des Alten Bundes auskennen.

Die Juden glauben übrigens, dass ihr Messias sehr bald kommt. Hier ist die letzte Meldung aus einer Reihe solcher Nachrichten.

Das befürchte ich auch und zusätzlich denke ich, dass er mit Hilfe der UN der ganzen Welt als "Friedensbringer" präsentiert werden wird.

Siehe auch: 
Was Blogger Maurice Pinay, der sich seit Jahren mit dem Problem der rabbinisch-jüdischen Einmischung in die katholische Kirche und ihren willfährigen Kollaborateuren aus der katholischen Hierarchie beschäftigt, zu der Anklage meint: hier
Sein Blog, benannt nach einem gleichnamigen Buch, von Klerikern geschrieben und erschienen, um die Konzilsväter zu warnen, ist leider nicht auf Anhieb zu verstehen, man muss sich etwas länger einarbeiten und gleichzeitig auf jüdischen religiösen Seiten, auf jüdischen Nachrichtenseiten und auf Webseiten "jüdisch-christlicher Freundschaft" nachforschen, dann fallen einem einige Binden von den Augen.

und 

Der jüdische Blogger von FailedMessiah gibt anläßlich dieses Hoher Rat versus Papst-Schauspiels Einblicke, darein, was speziell Chabad-Lubawitscher Rabbis über Nicht-Juden denken: hier



Mittwoch, 17. Juni 2015

Das Manko an Biblischer Geschichte bei den Katholiken

Warum kann man heutzutage den meisten Katholiken alles erzählen und sie schlucken es? 

Unter anderem, weil sie seit Jahrzehnten keinen Unterricht mehr in Biblischer Geschichte hatten und schon gar nicht solchen, wie er noch im vorletzten Jahrhundert üblich war. 
(Dass die antichristliche UNESCO bei der Abschaffung des Unterrichtsinhaltes "Biblische Geschichte" eine maßgebliche Rolle spielte, weiß jeder, der hier öfter liest.)

Biblische Geschichte bedeutet übrigens nicht, dass das alles nur "Geschichten" sind, wie manch einer denkt, sondern das Gegenteil, nämlich, dass alles geschichtlich belegbar ist, worauf unser heiliger katholischer Glaube basiert. 

Handbuch zur Biblischen Geschichte, Schuster, Holzammer
online zu lesen Dank Bayerischer Staatsbibliothek
Die beiden sehr guten Bücher oben wurden in einem anderen alten Buch von einem guten Priester den damaligen Katholiken als Standardwerke für ihre Hausbibliothek ans Herz gelegt, daraufhin habe ich sie im Antiquariat erworben. 

Ich bezweifle leider, dass die meisten Priester heute noch das wissen, was alles an erstaunlichen Details darin steht und was früher in der Schule (!!!) unterrichtet wurde.

Beide Bücher sind unter folgenden Links online zu lesen oder kostenlos herunterzuladen: 
Wer sie ernsthaft studieren möchte, sollte sich jedoch eine Kopie via EOD bestellen. Dahin kommt man, wenn man die Schlagworte "Handbuch zur biblischen Geschichte Holzammer" bei der BSB (https://www.bsb-muenchen.deeingibt.





Mittwoch, 10. Juni 2015

Muss man als Katholik zu Religionsspöttern freundlich sein?

Nach der Antwort auf die obige Frage habe ich lange gesucht, da man im Privatleben leider immer wieder auf Religionsspötter, leider auch in der Verwandtschaft trifft. 
Meine Meinung nach langer Überlegung war nein, hier hört die Pflicht zur Freundlichkeit auf, denn wenn jemand anders ständig die eigene geliebte Mutter beleidigt, würde man diesem Mitmenschen ja auch recht schnell Grenzen setzten. 

Aber Leute, die ständig das höchste Gut, den katholischen Glauben, ins Lächerliche ziehen oder Anhänger derjenigen Religionen, die bewusst dem Heiland die Göttlichkeit absprechen, hofiert man als Katholik, wie heutzutage allerorts üblich. 

Sollte man nicht den Heiland, der sogar für uns gestorben ist, damit wir, wenn wir mit der Gnade mitwirken wollen, unser ewiges Heil erlangen können, mehr lieben als alles? „Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert.“, hat der Heiland gesagt.

Die eigene Mutter würde man nicht beleidigen lassen vom Nebenmenschen, aber den göttlichen Heiland lässt man ungerührt beleidigen, und man schweigt und lächelt noch dazu?

Da mit dem Vatikanum II. die Überfreundlichkeit, um nicht zu sagen die Gefallsucht, besonders gegenüber den Anhängern der beiden falschen Religionen, die die katholischen Glaubenswahrheiten in Wort und Schrift bewusst leugnen oder gar lästern und oft sogar die Katholiken - auch blutig - verfolgen, Mode wurde, muss man schon etwas weiter zurückgehen, bis man die Antwort von einem guten Priester und Moraltheologen findet:

"Die Freundlichkeit im Umgang oder die Leutseligkeit ist eine christliche Tugend, denn es ist zu fordern, dass man sich im Umgang mit den Menschen in Wort und Haltung so benehme, wie es sich einem jeden gegenüber geziemt; durchaus entsprechend ist es jedoch, bei der Übung dieser Tugend das nähere oder entferntere Verhältnis, in dem die anderen zu uns stehen, in Betracht zu ziehen. Freundlich und zuvorkommend hat man demnach auch gegen Fremde und Unbekannte zu sein. 
Die Freundlichkeit, die rechte Mitte zwischen zwei Extremen, nämlich zwischen Gefallsucht und abstoßender Morosität, ist eine der Gerechtigkeit verwandte Tugend, weil sie sich auf den anderen bezieht und im Umgang der Menschen gleich der Wahrhaftigkeit erforderlich ist, denn wie ohne diese kann das menschliche Leben auch nicht ohne Freude und Annehmlichkeit bestehen. 
Freilich ist das alles nicht so gemeint, als müsste man mit jedem, mit dem man zusammentrifft, gleicherweise eine freundliche Miene zeigen und so etwa leichtfertige Spötter über Glaube und Tugend auch noch ermuntern, man darf sich nötigenfalls nicht scheuen, zu gutem Zweck oder zur Vermeidung schlimmer Folgen den anderen zu betrüben. (vgl. Sir. 7,26 II Kor. 7,8 S.th.2,2,q.114). 
Das andere Extrem per excessum entgegengesetzt der Freundlichkeit ist die Gefallsucht. Hat man dabei die Absicht, für sich einen Vorteil oder Gewinn zu erzielen, so artet die Freundlichkeit in Schmeichelei aus, doch kann man unter Schmeichelei auch, entsprechend dem allgemeinen Sprachgebrauch, eine das rechte Maß überschreitende Freundlichkeit anderen gegenüber in Wort und Verhalten verstehen (S.th.2,2,q.115,a.1); 
Schmeichelei wäre es demgemäß, wenn man den anderen lobte wegen seiner Fehler oder wegen ungewisser Vorzüge, obschon man keinen besonderen Vorteil erstrebt, sondern nur dem anderen zu Gefallen redet.
Schwere Sünde ist die Schmeichelei mit Rücksicht auf den Gegenstand, wenn man etwa die Sünde des anderen lobt: ein Unrecht gegen Gott und eine Verletzung der Liebe des Nächsten, den man zur Sünde ermuntert.
(…)"
Zitat aus: Lehrbuch der Moraltheologie von Otto. Schilling, II. Band, Max Hueber Verlag, München, mit Imprimatur, 1928. S. 285



Dienstag, 9. Juni 2015

„Marienerscheinungen“ in Medjugorie, Mystik, UN-Christus und Share international

Papst Franziskus hat jüngst erklärt, dass eine Entscheidung bezüglich der kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungen in Medjugorie wohl bald kommen wird.

UN-zufällig hat Share International, die theosophische, eng mit den UN verbundene Gruppe, die seit Jahrzehnten 
weltweit emsig und erfolgreich damit beschäftigt ist, die Welt auf das Kommen eines „Messias“ oder „Weltenlehrers“ vorzubereiten, diese „Seher“ aus Medjugorie auf  ihrer Website unter der Rubrik "Visionen und Erscheinungen" aufgelistet und zu Zeichen der „ascended masters“ (Meister der Weisheit) erklärt.

Interessant ist auch, dass sie noch weitere eigentümliche Marienerscheinungen auflisten (siehe Snippets unten)
.

Wer denkt, es gehe Share International
dabei um die Gottesmutter und allerseligste Jungfrau Maria, der irrt. 
Für sie ist „Maria" eine Erscheinungsform eines „Meisters“, „der damals die Madonna war, der diese Wunder wirkt“.
Und nur dieser "Meister" erscheint für sie in Medjugorie.

Das ist für Katholiken, die in echt ignatianischer Unterscheidung der Geister und in echter Mystik nur ein wenig bewandert sind, nichts Neues, dass dort der Geist eines solchen "Meisters" Medjugorie berühmt gemacht hat, denn sie wissen, dass niemand, dem die Gottesmutter wirklich erschienen ist, darum einen solchen Hype machen lässt und sich seit Jahren täglich derartig in die Öffentlichkeit drängt oder drängen lässt, wie die "Seher"

Der Mystik-Experte Karl Richstätter SJ, der schon vor 90 Jahren beklagte, dass viele Priester sich nicht mehr mit echter Mystik auskennen (und damit auch nicht mit mystischen Visionen und Ansprachen) wäre fassungslos gewesen, hätte er noch mitbekommen, wie die Katholiken in Massen nach Medjugorie strömen, weil sie keine Priester mehr haben, die sie lehren, die Geister unterscheiden zu können.
("Dreidimensionale" Erscheinungen, wie die des Medjugorie-Sehers stammen allgemein sehr häufig vom falschen Geist: 
" Ich schreibe sie sofort nach der Erscheinung nieder, und dann wird sie in die ganze Welt verschickt. Jedes Mal, wenn die Erscheinung zu Ende ist, geht Maria im Licht eines Kreuzes mit dem Gruß weg: "Geht in Frieden, meine Kinder". Ich sehe Maria dreidimensional. Das heißt, ich sehe sie und spreche mit ihr, so wie mit Ihnen. Ich kann sie berühren.")

Zählt man eins und eins zusammen, so könnte es leicht sein, dass die Medjugorie-Fans leider den Vorbereitungen der UN auf den UN-Christus aufgesessen sind, danach sieht es jedenfalls aus. 
Dazu werden seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt „mystische“ Ereignisse veranstaltet, von denen gewünscht wird, dass sie zu Massenbewegungen führen.

Wie hier im Post über den "UN-Christus" erklärt, wünscht man sich nämlich, dass dieser die Welt-Massen bewegt, so dass sie hinter ihm herlaufen. Und dazu muss man mit den Massen vorher jahrelang üben.

Glaube ich an eine komplette Verurteilung von Medjugorie von Seiten des Vatikans? Leider nein, dazu ist man im Vatikan spätestens seit Papst Johannes XXIII. zunehmend mehr auf UN-Linie.



Anklicken zum Vergrößern
Quelle:
http://www.share-international.org/background/miracles/MI_appearances.htm#top

Links zu Artikeln von Karl Richstätter SJ (lädt jeweils eine PDF herunter):






  • [PDF]Karl Richstätter Die Mystik in der Gesellschaft Jesu [147−155]

    gul.echter.de/.../352-05-1930-2-147-155-richstaetter-...

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    Die M.ystik in der Gesellschaft Jesu. Von Karl Richstätter S. J.. Mystik bezeichnet im weiteren Sinne des Wortes nach. P. Meschler S. J. •das höhere Gebiet des ...
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  • [PDF]Karl Richstätter Deutsche Mystik und Ignatianische Aszese ...

    gul.echter.de/.../176-01-1926-1-025-037-richstaetter-...

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    Deutsche Mystik und Ignatianische Aszese im Innenleben des hl.Petrus Canisius. VonKarl Richstätter S. J.. Deutschc Mystik und Ignatianischc Aszese, stilles ...
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  • Samstag, 30. Mai 2015

    Der heil. Papst Pius X., ein "Antisemit" nach der Definition von Papst Franziskus?

    Der Jude Henrique Cymerman, Freund von Papstfreund Rabbi Skorka und kein Geringer, als derjenige, der Papst Franziskus seine päpstliche Israelreise vorschlug und organisierte, berichtete jüngst von einer E-Mail, die er und Rabbi Skorka von Papst Franziskus erhalten haben, in der letzterer "Anti-Semitismus" praktisch mit "Anti-Zionismus" gleichsetzt.
    Die Times of Israel berichtet auch darüber.
    hat tip: Call me Jorge
    Danach war Papst Pius X. , der 1904 Theodor Herzl die Unterstützung des Vatikans für die zionistischen Bemühungen, einen Judenstaat in Palästina  zu errichten, abschlug, mit der Begründung, dass die Juden ("the Jewish People") immer noch nicht Jesus Christus als den Messias anerkennen wollten und auf "ihren" Messias immer noch warten und der Papst ihre Landpläne im Heiligen Land, geheiligt allein durch das Leben von Jesus Christus dort, daher nicht unterstützen konnte, wohl ein Antisemit?

    Der Vorgang aus den Tagebüchern von Theodor Herzl wird wiedergegeben von der Website des CCJR (siehe Snippets ganz unten) und ist sehr interessant zu lesen, da der heil. Papst Pius X. dem Theodor Herzl u. a. das kirchliche apostolische Lehramt in Bezug auf die Juden und den "Alten Bund" mit ihnen, der vom "Neuen Bund" abgelöst wurde, vorlegt. (Unvollständige deutsche Übersetzung hier)


    Ob man sich, um demnächst nicht in die Schublade "Antisemit" zu kommen, auch wie Papst Franziskus vor der Flagge des Staates Israel verbeugen muss, ist noch ungeklärt. 
    Theodor Herzl wollte 110 Jahre vor dieser Verbeugung nicht die Hand des heiligen Papstes Pius X. küssen.

    In einem Interview vom Dezember 2014 mit Henrique Cymerman, konnte sich Papst Franziskus übrigens nicht festlegen, wer Jesus Christus getötet hatte (siehe II. Snippet unten), verurteilte aber unverzüglich alle "Holocaustleugner" auf das Schärfste.


    Damit ist er übrigens ganz im Einklang mit den Forderungen der Seelisberg-Konferenz, die 1947 die Richtung einer modernen - komplett unapostolischen - Entwicklung in der Beurteilung der Juden legte, die von den "Gottesmord-Vorwürfen" wegkommen sollte, welche angeblich ständig zu (kirchlicher) Gewalt gegen Juden geführt hatten (eine Unwahrheit bzw. sogar ein Hohn, wenn man die Apostelgeschichte und die folgende Kirchengeschichte kennt). 

    Wie nicht anders zu erwarten, waren damals  u. a. Vertreter des World Council of Churches und der allgegenwärtigen (und weltlich gesehen allmächtigen) UNESCO präsent, die damals unter der Leitung von Julian Huxley, dem 
    Enkel von "Darwins-Bulldog", einem Christentumsgegner und Garanten für Geschichtsfälschungen stand.

    So wie es aussieht, konnte man in den folgenden Jahrzehnten keine "Karriere" mehr in der katholischen Kirche machen, wenn man sich nicht an die neuen Vorgaben von 1947 und ihr "10-Punkte-Programm" (s. S. 42 ff in der PDF) hielt.






    Quelle (lädt PDF herunter): 

    The 1947 Seelisberg Conference - eScholarship Journals

    https://ejournals.bc.edu/ojs/index.php/scjr/article/download/1421/1310

    by CM Rutishauser - ‎2011 - ‎Cited by 4 - ‎Related articles
    A peer-reviewed e-journal of the Council of Centers on Jewish-Christian ...relationship between Judaism and Christianity did not .... General of UNESCO.

    Quelle: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4597267,00.html


    Quelle:

    Siehe auch:
    Wie Juden es offensichtlich schafften, die katholische Liturgie und Lehre zu ändern







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