Donnerstag, 26. Februar 2015

Wie und wann der UN-Christus erscheinen wird

In diesem Post wurde beschrieben, wie die UN seit 1952 weltweit darum beten lassen, dass eine Art Messias für alle Religionen erscheinen soll. 

Seit Jahrzehnten beschreiben sie auch, wie sein Erscheinen vor sich gehen wird bzw., dass er schon jetzt in der Welt ist, wenn auch noch versteckt. 

Benjamin Creme von Share international, einer von den UN anerkannten NGOs, behauptet seit Jahrzehnten, in Kontakt mit dem "aufgestiegen Meister" Maitreya, dem kommenden "Weltenlehrer" aller Religionen zu sein. 

Benjamin Creme bezeichnet sich selbst als Schüler der berühmten Theosophinnen Helena Blavatsky und Alice Bailey, letztere gründete Lucis Trust, den okkulten theosophischen Ideengeber der UN. (Wie die Theosophie mit der Freimaurerei zusammenhängt ist hier zu lesen.)

Leider bekommen viele Leute, auch Katholiken, Lachanfälle, wenn sie hören, wie Herr Creme seine Kontakte mit "Maitreya" beschreibt. 

Wie auf dieser hoch informativen Website aber ausführlich beschrieben wird, nimmt man Herrn Creme bei den UN jedoch extrem ernst. In seinem Magazin schrieb auch schon das Who is who der internationalen globalen (und theosophischen) Elite einen Artikel:
Boutros Boutros-Ghali; present leader Kofi Annan; former President of Ireland Mary Robinson; Gro Harlem Brundtland who is director-general of the World Health Organization and former Prime Minister of Norway; the Dalai Lama; and recently even Britain's Crown Prince Charles.

Glaubt man Herrn Creme, und ich glaube ihm, steht die Ankunft des UN-Christus kurz bevor. Natürlich glaube ich nicht den Stuss, dass er mit "aufgestiegenen Meistern" kommuniziert, aber ich glaube ihm, dass er weiß, in welchem Stadium der UN-Christus-Plan sich befindet.


Der UN-Christus aka Maitreya arbeitet laut Herrn Creme verdeckt schon seit Jahrzehnten hinter den Kulissen und hat auch schon Fernsehinterviews gegeben. Hier eine Liste seiner "Erscheinungen". Bald wird er ganz öffentlich erscheinen. Wie wird das Erscheinen vor sich gehen? 

Hier bescheibt Herr Creme das ganz genau. Niemand wird sagen: das ist der (UN)-Christus bzw. Maitreya und so wird er sich selbst auch nicht nennen, aber fast alle werden ihn "innerlich" erkennen. (Ich bin mir sicher, dass ein entsprechend inszenierter globaler Medienhype bei diesem "Erkennen" kräftig mithelfen wird.)


Laut Herrn Creme wird es wohlmöglich vorher Lichterscheinungen am Himmel auf der ganzen Welt sichtbar geben (ähnlich diesen Lichterscheinungen oder diesen "Sternzeichen", die jetzt schon ständig auf seiner Website gezeigt werden) und dann wird der UN-Christus auf den Bildschirmen der Welt zu sehen sein und obwohl er sich nicht als Maitreya bzw. Christus zu erkennen geben wird, wird jeder wissen, wer er ist und es wird eine innere Umwandlung in allen, die sein Gesicht sehen, geben (bis auf die kleine böse Gruppe, die ihn trotz allem nicht anerkennen wird,) 

Es lohnt sich, die Website von Share international ein wenig zu studieren, denn man kann dann leicht festellen, dass der UN-Christus ganz genau die Agenda der UN verkünden wird, nämlich „Umweltschutz“ und "soziale Gerechtigkeit", die sichergestellt werden sollen durch eine Art Kommunismus für alle, das alles aber in ganz wohlklingende Worte verpackt.

Wenn der UN-Christus erscheint, wird auch der Frieden im Nahen Osten eintreten. (Das ist keine Kunst für die UN, stecken sie doch seit Jahrzehnten hinter dem Unfrieden dort.) 

Meines Erachtens stehen die "Dritter Tempel"-Pläne der Juden in ganz engem Zusammenhang mit dem Erscheinen des UN-Christus. Der von den Juden erwartete Messias wird wahlweise nämlich ihren gewünschten dritten Tempel bauen und von dort aus die ganze Welt regieren oder die Juden werden zuerst den Tempel bauen und dann wird er erscheinen. 
Im Moment sieht es nicht nach Tempelbau durch die Juden selbst aus, dafür ist seit Monaten Terror auf dem Tempelberg, da man sich darum streitet, in welchem Ausmaß Juden dort beten dürfen sollen. Das wird in unseren Medien nicht berichtet, man kann es aber leicht in allen israelischen Medien täglich nachlesen. 

 Im Video unten spricht Benjamin Creme über das Erscheinen des Maitreya in Nairobi 1988
https://www.youtube.com/watch?v=4AJjdqQzvOc


Unten ein Video, das sich mit der internationalen Agitation und Gehirnwäsche der Theosophen um Benjamin Creme auseinandersetzt


Unten: einige Screenshots von Share international



http://www.share-international.org/magazine/old_issues/2014/2014-12.htm#q-n-a



Dienstag, 24. Februar 2015

UN beten seit 1952 weltweit um Ankunft des Antichristen

Wie hier sehr gut und ausführlich beschrieben, ist Lucis Trust der okkulte-theosophische Gedankengeber der UN, mittels dem "New Age" auf der ganzen Welt verbreitet wurde, ohne dass die meisten wussten, woher die New Age-Welle, die seit Jahrzehnten besonders die westliche Welt überspült hat, stammt.

Seit 1952 gibt es im Juni den weltweiten "Invocation day", "Anrufungstag“, an dem ein extrem eigenartiges Gebet gesprochen wird. Laut Lucis Trust tut man das, um „die Hilfe höherer spiritueller Macht anzurufen, während wir unsererseits alles tun, um die Beziehungen auf der Welt richtig zu gestalten". 
Das Gebet ist für alle Religionen gedacht.

http://www.lucistrust.org/en/meetings_and_events/world_invocation_day

In der ursprünglichen Version wurde um die Wiederkunft von „Christus“ gebetet. Allerdings handelt es sich hier nicht um den Gottmenschen Jesus Christus, sondern um eine Manifestation eines der „spirituellen aufgestiegenen Meister“, einen "Weltenlehrer", mit denen die führenden Theosophen behaupteten und behaupten "in Kontakt" zu sein.  

Um das klarzustellen und "den Irritationen, die es wegen diesem Ausdruck bei den nicht christlichen Religionen gegeben hatte", gibt es jetzt eine angepasste Version, in dem um die Ankunft des „Coming one“, des „Kommenden“ gebetet wird. Warum genau es diese angepasste Version gibt, erklärt Lucis Trust hier.


http://www.lucistrust.org/en/service_activities/the_great_invocation__1/translations_of_the_great_invocation

Die Theosophen bei den UN sehen entsprechend dem von Alice Bailey in "The Externalisation of the Hierarchy" vorgelegten Plan ihre "erste und oberste Pflicht" darin, die Menschheit auf das Kommen ihres Christus vorzubereiten:
Prepare men for the reappearance of the Christ. This is your first and greatest duty. The most important part of that work is teaching men—on a large scale—to use the Invocation so that it becomes a world prayer and focusses the invocative demand of humanity (The Externalisation of the Hierarchy, p. 641).

http://www.lucistrust.org/en/service_activities/the_great_invocation__1/a_statement_on_the_adaptation_of_the_great_invocation
Eigene Übersetzung: 
Bereitet die Menschen für das Wiedererscheinen des Christus vor. Dies ist eure erste und größte Pflicht. Der wichtigste Teil dieser Arbeit ist, die Menschen auf breiter Basis anzuleiten, die Invokation (Anrufung) so zu benutzen, dass sie ein Weltgebet wird ...
1952 fand erstmals ein "World Invocation Day", ein "Weltanrufungstag" unter Leitung der amerikanischen Präsidentengattin Eleanor Roosevelt, die treibende Kraft hinter den "Menschenrechten" war, statt.


http://www.lucistrust.org/en/meetings_and_events/world_invocation_day/eleanor_roosevelt_reads_the_great_invocation

Unter dem Link oben gibt es ein Audio der Rundfunkansprache mit Eleanor Roosevelt aus dem Gebäude der UN, die dieses unchristliche "Gebet" ihren Zuhörern erstmals anpreist.

Hier ist ein Video von kleinen Kindern in Nepal, die auf eine Montessori-Schule gehen - Montessori arbeitete auch eng mit der theosophischen Gesellschaft zusammen - die das Gebet um die Ankunft des theosophischen "Christus" einem Gast vorbeten.

Siehe auch:
"Lucis Trust" lobt Papst Franziskus

und
Das "Gebet" der Vereinten Nationen im Gotteslob


Samstag, 21. Februar 2015

Welcher „leitende Vertreter des Vatikans“ verschaffte der amerikanischen LGBT-Lobby-Gruppe VIP-Plätze bei der Generalaudienz am Aschermittwoch?

Katholisches.info hatte kürzlich berichtet, dass “New Ways Ministry”, eine in Amerika bekannte "Lobbygruppe für LGBT-Katholiken" (ihre "Arbeit" besteht darin, die schweren Sünden ihrer Mitglieder zu loben und sie zu bestärken damit weiterzumachen und das nennen sie dann "Nächstenliebe") bevorzugte VIP-Plätze im Vatikan erhalten hatte. 
"New Ways Ministry sieht sich als Zusammenschluß und zur Förderung der Rechte von “ lesbian, gay, bisexual, and transgender Catholics“. Die Vereinigung wurde 1977 von der Lesbe Jeannine Gramick, einer katholischen Ordensfrau, und dem homosexuellen katholischen Priester Robert Nugent gegründet. Ihr Lebensweg und Wirken ist ein dramatisches Lehrbeispiel für die Schwerfälligkeit, teils gepaart mit Unwilligkeit, mit der die Verantwortungsträger in der katholischen Kirche auf Angriffe aus derem Inneren reagieren. 
Es wurden zwar mehrere Verbote für Gramick und Nugent ausgesprochen, erstmals 1984 vom Erzbischof von Washington. Wirkung zeigten sie kaum. Erst 1995 nahm Rom Untersuchungen auf, die 1998 an die Glaubenskongregation übergingen und 1999 zu einer Verurteilung von Nugents Schriften zur Homosexualität führten. Effizientes Handeln sieht anders aus. 
Unterdessen war Sr. Gramick unbeanstandet Mitglied im Vorstand zahlreicher katholischer US-Organisationen, darunter mehrerer Zusammenschlüsse von Ordensfrauen: National Assembly of Women Religious, the Religious Network of Equality for Women, the Lambda Legal Defense and Education Fund, Women’s Ordination Conferenceund National Coalition of American Nuns (NCAN).
(...)
Wie Reuters schreibt, sei die Gruppe unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. „einfach ignoriert“ worden. Dieses Mal wurden sie von einem US-Bischof und einem leitenden Vertreter des Vatikans unterstützt und erhielten bei der Generalaudienz „ganz vorne“ besonders gute Plätze neben hohen kirchlichen Würdenträgern und besonders geladenen Katholiken."
Wer war der "leitende Vertreter des Vatikans", der sie unterstützte? 
Wie Blogger fromrome schreibt, bekommt niemand VIP-Plätze ohne besondere Zustimmung des Staatssekretärs oder des Papstes.

Mittlerweile kann man sowohl bei Religion News Service als auch beim New Ways Ministry Blog lesen, wer der „leitende Vertreter des Vatikan" war, der ihnen die VIP-Plätze reserviert hat: 

Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses. 

Er habe Sr. Gramick zwei Wochen vorher informiert, dass er Plätze für ihre Gruppe reserviert hätte. Aber nie hätte man gedacht, dass das VIP-Plätze gewesen wären, bis zu dem Moment, wo die Ordner sie zu den Plätzen „auf die Ebene des Papstes“ geführt hätten!

Vor zwei Jahren hatte New Ways Ministry in ihrem Blog Papst emeritus als "schwul" verdächtigt, weil er mit dem „attraktiven“ Erzbischof Gänswein zusammenlebt und allerlei zusätzliche wilde Spekulationen angestellt und "den schädlichen Einfluss des Verhaltens von Papst emeritus auf ihre LGBT-Initiativen“ festgestellt. (siehe Snippets unten) 
Unterzeichnet hatte den Blogpost Francis DeBernardo, der Executive Director von New Ways Ministry, der immer zusammen mit Schwester Gramick auftritt und auch in Rom dabei war.

Ob seine damaligen Mutmaßungen hilfreich waren, eine solche VIP-Behandlung zu bekommen, ist nicht bekannt geworden.

Es gibt offensichtlich zwei Arten von „katholischen" Bloggern, die jeweils unterschiedliche Behandlung aus dem Vatikan erfahren: 

Der private Blogger und Familienvater, der u. a. bloggt, weil ihn die pro-Homosex-Entwicklung im Vatikan beunruhigt. Er kommentiert in seinem Blog nur allgemein bekannte Aussagen eines hohen Vatikanvertreters und wird deshalb mit einem Gerichtsverfahren bedroht.

Die anderen – organisierte „LGBT“-Blogger, die seit Jahrzehnten eine der vier himmelschreienden Sünden schön reden und auch nach Leibeskräften fördern, üben sich zusätzlich in Verleumdung, was die Sündenkategeorie wäre, falls die Unterstellung, dass Benedikt und Gänswein schwul sind, nicht wahr sein sollte oder – falls die Unterstellung doch wahr sein sollte - zumindest in übler Nachrede, da es nicht öffentlich bekannt ist, was mit Papst emeritus und Erzbischof Gänswein los ist, und werden dennoch in eine VIP-Loge im Vatikan zur Generalaudienz mit dem Papst eingeladen.

Interessante Zeiten.




Quelle:
https://newwaysministryblog.wordpress.com/2013/03/05/is-the-retired-pope-gay/

Donnerstag, 19. Februar 2015

Kardinalstaatssekretär Bertone wusste von der Abdankung Benedikts UND der Ankunft von Franziskus sieben Monate vorher?

hat tip: fromrome

Aus einem Artikel des Catholic Herald:
Asked if he was surprised by Benedict XVI’s resignation, the cardinal said: “I had guessed it, but put it out my thoughts. I knew long in advance, at least seven months before. And I had many doubts. We debated the topic at length after it seemed already decided. I told him: Holy Father, you must bestow upon us the third volume on Jesus of Nazareth and the encyclical of faith, before you sign things over to Pope Francis.”

Eigene Übersetzung:
Gefragt ob er von der Abdankung Benedikts überrascht war, antworte der Kardinal (Bertone): “Ich hatte es geahnt, aber die Gedanken daran verdrängt. Ich wusste es lange vorher, mindestens sieben Monate. Und ich hatte viele Bedenken.

Wir debattierten die Sache ausführlich auch nachdem sie schon entschieden schien. Ich sagte zu ihm:

„Heiliger Vater, sie müssen uns noch den dritten Teil von Jesus von Nazareth schenken und die Enzyklika über den Glauben bevor sie die Dinge an Papst Franziskus überschreiben.
Also, dass Benedikt schon ein Jahr vorher einige Vertraute in seine geplante Abdankung eingeweiht hatte, ist ja kein Geheimnis mehr, auch nicht, dass Leonardo Boff den ausgefallenen Papstnamen Franziskus vor der Wahl vorhersagte, aber dass der Kardinalstaatssekretär scheinbar schon wusste, dass man die Dinge an Papst Franziskus überschreiben würde“, ist doch schon eine interessante Geschichte, die die Sache mit dem Team Bergoglio in ein noch anderes Licht rückt.

Dazu passt, dass die Vertraute von Kardinal Bergoglio, Alicia Barrios, in ihrem Buch "Mein Freund Pater Jorge" erklärte, ihrer Meinung nach hätte Benedikt  - als einziger - genau gewusst, dass Bergoglio der Nachfolger werden würde.

Nett, wenn ein Vater mit allerlei „Vertrauten“ diskutiert, dass er plant, in einigen Monaten seine Kinder zu verlassen und sie dann einem anderen Vater „überschreiben“ wird, nur die Hauptbetroffenen, die Kinder, wissen nichts davon.
Noch netter, wenn die verlassenen Kinder, die damals gedacht haben, der Vater mache dass alles nur, weil er sicher weiß, er stirbt sehr bald, zwei Jahre später erfahren, dass "sein Kopf hervorragend funktioniert" und er sogar aus dem Gedächtnis Klavierstücke von Mozart spielt.

Dumme Kinder, die solche noch nie dagewesenen Neuerungen im päpstlichen Amtsverständnis immer noch nicht gut finden wollen, werden von einem ganz engen Papstvertrauten belehrt, dass es ihnen eben am "Fühlen mit der Kirche", dem "Sentire cum ecclesia" fehlt.




Katholischer Blogger von Vatikansprecher Fr. Rosica persönlich mit Klage bedroht, wenn er nicht zu dessen unkatholischen Aussagen schweigt

Ein völlig perplexer katholischer Blogger hat eine erstaunliche E-Mail von den Anwälten eines Vatikanoffiziellen bekommen, der zur modernen Barmherzigkeitsfraktion gehört und sonst einen "Talibankatholizismus" verurteilt, der alles diktieren will. 

Fr.  Rosica, Mitglied des Presseamtes des Heiligen Stuhls und Pressesprecher der Bischofssynode zur Familie, hat durch Rechtsanwälte den kleinen kanadischen Blogger und Familienvater Vox Cantoris bedrohen lassen, wenn er nicht seine Posts zurückzieht, in denen er öffentlich bekannte Aussagen Rosicas kommentiert hatte. Siehe Video unten. 

Eine amerikanische Mitbloggerin meint, dieser Post: Father Tom Rosica: Are you calling Cardinal Burke, a "dissenter?" von Vox Cantoris mit einem Screenshot von Fr. Rosicas Twitteraccount, in dem dieser Kardinal Burke mit dem schlimmen Wort "Dissenter" in Verbindung gebracht hatte, hat wahrscheinlich Fr. Rosicas Fass überlaufen lassen.


Die gesammelten Post von Vox cantoris zu Fr. Rosica finden sich hier:
http://voxcantor.blogspot.de/search/label/Rosicanisms
U. a. ist ein  Post dabei, der sich mit der unglaublichen Frage, die Fr. Rosica per Twitter gestellt hat beschäftigt, nämlich ob es je eine Familie gegeben habe, die "irregulärer" gewesen sei als die Heilige Familie. 
"Irreguläre Familie" ist spätestens seit der Synode die gängige Bezeichnung im Vatikan für nicht verheiratete Paare aller Art, die miteinander gegen das sechste Gebot verstoßen.

Das Schreiben der Rechtsanwälte an Vox Cantoris und die Vorwürfe, die sie im Namen Fr. Rosicas erheben, kann man hier einsehen: 
http://www.churchmilitant.tv/documents/spec-2015-02-19.pdf

Unter anderem steht in dem Schreiben der Rechtsanwälte, dass Fr. Rosica neben seinem persönlichen Ruf auch seinen Sender Salt and Light, wo er Chief Executive Officer ist, geschädigt sieht, da Vox Cantoris seinen Lesern geraten hatte, ihr Abo dort zu kündigen.

Wenn man sieht, wie verhältnismäßig wenige Klicks Vox Cantoris während der gesamten Zeit des Bestehens des Blogs hatte 
(wohl seit 2013), nämlich nur 670.000, was nicht der Zahl der einzelnen Leser entspricht, kann man sich leicht ausrechnen, welch geringe Auswirkung das auf die Abos von Salt and Light gehabt haben wird. 

Father Rosica selbst ist allerdings nicht schlecht im Austeilen gegen andere. So hat er die von Spenden abhängige Website LifeSiteNews, die, obwohl sie sich selbst nicht als katholische Website bezeichnen, meist sehr gute Beiträge produzieren, die vieles ans Licht bringen, was sonst nicht aufgedeckt würde, 2009 beschimpft, "sie machten die Arbeit Satans". 
LifeSiteNews.com (LSN) readers will remember Fr. Rosica as the priest who, back in 2009, criticized LSN during an appearance on a Catholic radio program as “not credible,” “not ethical,” “not honest,” “bombastic,” “derisive,” and who said that, insofar as it is “divisive,” LSN is doing “the work of Satan.”
Soweit bekannt, hat LifeSiteNews Fr. Rosica für diese geschäftsschädigende und schwer beleidigende Aussage nicht verklagt. 

Welche Vielfalt von reizenden Bezeichnungen Fr. Rosica 2011 für Blogs und Blogger fand, die er nicht leiden kann, ist hier zu lesen.


Nachtrag: 2011 beklagte Fr. Rosica, was wohl die Protestanten und andere Andersgläubige denken, wenn sie die "bösen" katholischen Blogs lesen. (Seit wann kümmert man sich darum, was die Protestanten von der katholischen Kirche denken, wo diese seit dem Vatikanum II doch nicht mehr konvertieren sollen?)

Offensichtlich kümmert Fr. Rosica aber nicht, was die Protestanten jetzt denken, wenn sie weltweit lesen, dass treue Katholiken von den Anwälten eines eng mit dem Vatikan verbundenen Priesters mit kostspieligen Gerichtsverfahren bedroht werden.

Und offensichtlich kümmert es Fr. Rosica auch nicht, was die Protestanten sagen, wenn er und seine Freunde ihren pro-Homosex-Kurs auf der "Bischofssynode zur Familie" fahren und weiterfahren. 

Dass die Papst-Anweisung zu Synodenbeginn "Redet bitte offen!" sich nur auf solche Meinungen bezog, die zur gewünschten progressiven Agenda passten, dürfte mittlerweile auch den Protestanten klar geworden sein.


Die amerikanischen bibeltreuen Protestanten, die nicht zu den Sekten gehören, die mit den LGBT-fördernden UN assoziiert sind, sind jedenfalls entsetzt über die katholische "Familiensynode", die immer mehr zur LGBT-Synode verkommt und sehen sich einmal mehr in ihrer entsetzlich falschen Meinung bestätigt, dass die katholische Kirche die Hure Babylons ist.

Nachtrag II:
Michael Voris mit einem neuen Video  und mehr unglaublichen Einzelheiten über den "Rosica-gate" (beginnt ab Min. O:30)



Das Fasten: ein Akt der Tugend der Enthaltsamkeit

Papst Benedikt XIV. sagte im 18. Jahrhundert schlimme Übel voraus, falls eine Nachlässigkeit in der heiligen Übung der Fasten eintreten würde“. Diese Übel kann man heutzutage überall mit Schrecken betrachten.

Daher sollte jeder gute Katholik, so viel an ihm liegt, auch heute versuchen, das früher während der 40tägigen Fastenzeit für alle zwische
n dem 21. und 60. Lebensjahvorgeschriebene Abbruchfasten durchzuhalten.

Abbruchfasten heißt täglich einmaliges sich satt essen (kein sich voll essen) und zwei kleine Stärkungen.

Wie erklärt ein sehr guter (vorkonziliarer) Moraltheologe das Fasten:

"Das Fasten ist ein Akt der Tugend der Enthaltsamkeit. Die Tugend der Enthaltsamkeit besteht darin, dass die Esslust nach den Grundsätzen der Vernunft und des Glaubens gemäßigt wird.*   
Näherhin wird der Tugendakt des Fastens durch die Vernunft auf einen dreifachen sittlich wichtigen Zweck hingeordnet. 
  • Zunächst dient das Fasten der Zügelung der fleischlichen Begierden (2 Kor. 6,5). 
  • Sodann soll der Geist des Menschen sich freier erheben können zur Betrachtung der höheren Wahrheiten. 
  • Überdies soll das Fasten ein Mittel zur Buße und Genugtuung für die begangenen Sünden sein.** 
Ambrosius, Hieronymus, Augustinus und Leo I., um nur sie zu erwähnen, haben diese Zwecke des Fastens in eindringlicher Weise dargelegt.

Als spezifisch christliche Zwecke sind noch besonders hervorzuheben die Sühne für die erste Sünde der Menschheit° und der Zweck der Verähnlichung mit Christus. 
Soweit das Fasten notwendig ist zur Selbstbeherrschung, zur Sühne und zur Erhebung des Geistes ins Reich der höheren Wahrheit, verpflichtet den einzelnen das natürliche Sittengesetz, dass er das Mittel des Fastens anwende; das Gebot des Fastens ganz im allgemeinen trägt daher naturrechtlichen Charakter."
* (Nr. 128S.th. 2,2,q. 146, a.1f.)
** (Joel 2,1, S.th.2,2.q.147.a.1.)
° Augustinus. Sermo 65 de temp.
Zitat aus: Lehrbuch der Moraltheologie von Otto. Schilling, II. Band, Max Hueber Verlag, München, mit Imprimatur, 1928. S. 257


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