Donnerstag, 14. Juli 2016

Nach der Ketzerei gibt es keine ansteckendere Sünde als die der Unzucht

Aus einer Predigt des genialen ehemaligen Theatinergenerals P. Joachim Ventura (mehr über ihn hier), einst vorgetragen in der hochheiligen Basilika des Vatikans, zu finden in seinem Buch Schule der Wunder (siehe auch Screenshot unten). 
"Der Aussatz ist ein ansteckendes Übel, das sich nicht bloß durch die Berührung, sondern auch durch den Atem mitteilt; und so gibt es nach der Ketzerei keine ansteckendere Sünde als die der Unzucht. 
Gleichwie man bei den keuschen und züchtigen Personen gleichsam die Keuschheit und Züchtigkeit einatmet, die sie durch ihre Bescheidenheit, Zurückhaltung, durch ihr Betragen, ihre Reden und selbst durch ihre bloße Gegenwart einflößen; so deuten die unreinen und schmutzigen Seelen schon durch ihren bloßen Anblick, geschweige durch ihre Handlungen und Worte auf Gedanken, Wünsche und Bilder der Unzucht hin. 
Selbst aus ihren unanständigen Kleidern, sagt die Schrift, entsteht die verderbliche Motte, der Keim der Wollust und greift diejenigen an, welche in ihrer Nähe sitzen: De vestistimentis enim procedit tinea (Eccl. 42,13.) 
Sie bilden eine unreine Luft um sich, die man nicht lange einatmen kann, ohne unzüchtig zu werden."
In besseren Zeiten atmete man in Gegenwart von katholischen Priestern ziemlich sicher „die Keuschheit und Züchtigkeit ein“. Leider sind diese Zeiten schon länger vorbei.
Man kann aber, wie P. Ventura ausführt, aus dem Gesicht und aus den Handlungen und Worten erkennen, was mit jemandem los ist. Wenn also z. B. ein Kardinal unzüchtige Verhältnisse anpreist, in denen Sünden aus der Katechismuskategorie "himmelschreiend" begangen werden, kann man daraus viel über ihn selbst lernen.  

Gott sei Dank gibt es aber auch heute noch Priester – sogar sehr junge, die ganz rein aussehen.

Gleich und gleich gesellt sich auch hier gern. In meinen schlimmsten Zeiten fand ich die Leute am interessantesten, die im Gesicht ziemlich verlottert aussahen. Die „Keuschen und Züchtigen“ hätten mich gar nicht interessiert, ich dachte sie wären langweilig. 

Wenn ich heute verlottert aussehende Leute sehe, denke ich, schrecklich, so sahst du auch mal aus. Gott sei Dank ändert sich bei radikaler Änderung des Lebenswandels und regelmäßiger Beichte auch der Gesichtsausdruck.

Am liebsten sehe ich mir Fotos von früheren guten Missionsbischöfen, -priestern – und schwestern an, deren Gesicht so schön ist, weil es eben diese „Keuschheit und Züchtigkeit“ ausstrahlt, die für verlotterte Leute langweilig ist.

Dass man am Gesicht der Leute alles über sie erkennen kann, sagt übrigens auch die Heilige Schrift: 
Was das Äußere eines Menschen sagen kann

Mittwoch, 13. Juli 2016

Dritter Tempel in Jerusalem Update

Die Meldung ist nicht mehr ganz neu, aber nach wie vor hoch aktuell: 
Der aschkenasische Oberrabiner des Staates Israel, David Lau, hat öffentlich den Bau des Dritten Tempels befürwortet und der radikale Tempelaktivist Yehuda Glick wurde in die Knesset berufen.

Die linken Juden sind entsetzt, dass das Oberrabbinat seine bisher (scheinbar) neutrale Position aufgegeben hat und sich auf die Seite der religiösen nationalistischen Gruppen geschlagen hat.

Mehr als je bin ich davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, wann von den Juden mit dem Bau des Dritten Tempels angefangen wird. In den deutschen Medien kann man von den ständigen Unruhen am Tempelberg und Zusammenstößen zwischen Juden und Moslems natürlich nichts lesen.

Liest man aber jüdische Medien, so kann man erfahren, dass angeblich immer mehr Juden „spirituell erwachen“, den Bau des Tempels befürworten und die Kontrolle über den Tempelberg wollen.


Warum die Juden einen Dritten Tempel bauen wollen und wie das mit ihrer messianischen Erwartung zusammenhängt, erklärt hier das Tempelinstitut, das Yehuda Glick früher geleitet hat.

Durch die interessante Website breakingsisraelnews kann man erfahren, dass führende Rabbis fast täglich das baldige Erscheinen ihres jüdischen Messias, auf den sie immer noch warten, seit sie den göttlichen Heiland Jesus Christus als Messias verworfen haben, ankündigen. 

Breakingisraelnews berichtet außerdem ständig davon, wie sie Christen und ganz besonders die amerikanischen Protestanten für die Förderung ihrer zionistischen Sache und für den Tempelbau einspannen.

Tempelaktivist Yehuda Glick möchte übrigens die al-Aqsa-Moschee zerstören, um dort den jüdischen Dritten Tempel zu errichten.

2014 wurde er angeblich von einem Moslem angeschossen und lebensgefährlich verletzt, weil er den Tempel errichten möchte und damit "Feind von al-Aqsa" wäre. Das war der Beginn seiner weltweiten Berühmtheit. 
Da einen Tag nach dem angeblichen Attentat höchst widersprüchliche Beschreibungen des Tatherganges in den israelischen Medien erschienen, war ich schon damals skeptisch.

Als ich dann das Video von dem Besuch des Oberrabbiners David Lau an Glicks Krankenhausbett sah, war ich endgültig geneigt, alles als reine Show anzusehen. 
Jemand, der zwei Wochen vorher fast seinen lebensgefährlichen Bauch- und Brustschüssen erlegen wäre, wie berichtet wurde, fuchtelt so kurze Zeit später niemals so lebhaft herum beim Sprechen wie Yehuda Glick es tat. 

Wie man hier lesen kann bin ich nicht die einzige, die den ganzen Vorgang angezweifelt hat. Jedenfalls hat der damalige Medienrummel um ihn die Tempelsache enorm befördert. 
Kurz vor dem angeblichen Attentat hatte Glick selbst erklärt, dass die Situation am Tempelberg sich erst bessern würde nach einem gegen Juden gerichteten Gewaltakt. Nach einem solchen Gewaltakt würde der Premierminister aufwachen.

Tatsächlich ist Premierminister Netanyahu dem Tempelanliegen seines Parteigenossen Glick offensichtlich wohl gesonnen, was für ein Zufall.
Jüdische Kleinkinder spielen "Dritter Tempel"
Bildquelle:
Netanyahu Allies Donated to Groups Pushing for Third Temple

Zu den früheren Post über den "Dritten Tempel" geht es hier oder rechts in der Sidebar unter dem Label "Dritter jüdischer Tempel"



Donnerstag, 23. Juni 2016

Die „Progressiven“ wollen das Papstamt sprengen, indem sie die Unfehlbarkeit abschaffen

Eigentlich saß ich seit zwei Stunden an einem Post über die geheime Aufschrift auf dem Lieblingsbild von Papst Franziskus, aber das will mir im Moment nicht gelingen. 

Zur Ablenkung wollte ich mal lesen, was die Progressiven so schreiben, ich hatte schon lange nicht mehr geguckt. Und siehe da, sie erklärten mir, warum sie hinter ihrem Frontmann Hans Küng, der nach eigener früherer Aussage mit seinen Freunden schon lange alles in der katholischen Kirche kontrolliert, das Dogma der Unfehlbarkeit attackieren wollen.
Über Hans Küngs Schreiben an Papst Franziskus bezüglich der Abschaffung der Unfehlbarkeit hatte hier katholisches.info berichtet.

Ich hatte mich schon länger gefragt, warum sie die Unfehlbarkeit sprengen wollen, denn dass jeder Katholik auf den Papst hören muss, ist ja unter Papst Franziskus und seiner Arbeit als Change-Agent ihre beste Waffe; wie Sandro Magister schrieb: „Unfehlbarer als er ist keiner“.

Aber die Progressiven denken immer in die Zukunft, wie sie noch mehr zerstören könne. Kurz zusammen gefasst, sie schreiben, wenn es keine Unfehlbarkeit mehr geben würde, gäbe es auch kein definiertes Magisterium, also kein Lehramt mehr, dann könnte wie im Protestantismus jeder Theologe vortreten und seine noch so unglaubliche Meinung vorbringen. Besonders denkt man bei den Progressiven an „theologische“ Meinungen zu „Zeitfragen“ (sprich Homehe, Transgender, Abtreibung usw.)

Mit anderen Worten, die katholische Kirche wäre bald ebenso zersplittert wie die Protestanten. 10 Protestanten, 10 Meinungen.

Die Progressiven behaupten, sie würden damit nur auf Forderungen der Protestanten eingehen, die sich sonst nicht mit uns versöhnen können. Ohhh und hahaha!

Jeder kann sich doch mittlerweile denken, wer hinter dieser Idee steckt. Die Protestanten werden doch nur als Speerspitze benutzt, ebenso wie die Moslems. 

Hier erklärt Rabbi Pinchas Goldschmidt, Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz, im Fernsehinterview, die „moslemischen Brüder seien ihre natürlichen Verbündeten in Europa“.

hat tip: 
http://callmejorgebergoglio.blogspot.de/2016/01/muslims-are-jews-natural-allies-in.html
Die Moslems würden den Juden helfen beim Kampf gegen „das alte Europa“, sagt er, sprich bei Kampf gegen ein Europa, das mal christlich war und das auch jetzt in säkulärer Form anderen Religionen immer noch Vorschriften machen will, wie Kopftuchbann usw. 

Die Anhänger eines großen deutschen Blogs, der seit Jahren gegen "Islamisierung" kämpft, würde das wohl überraschen, dass die Juden "ihre moslemischen Brüder" als ihre Verbündete im europäischen Religionskampf sehen.

Ja, es war kein Zufall, dass Rabbis sich die „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ ausgedacht haben.

Rabbi Pinchas Goldschmidt ist, wie sollte es anders sein, gern gesehener Gast bei Papst Franziskus, der ja mit seiner ständigen Unterstützung der massenhaften Moslemimmigration nach Europa ganz auf Linie ist.


Nachtrag: Hier kann man sehen, wie Papst Franziskus am 20. Juni den "Weltflüchtlingstag" gefeiert hat.
Besonders interessant ist im Link das Video über den ungehinderten Migrantenkrieg gegen Einheimische in Calais.
Der neueste Coup: "Ein Christ macht Raum für jeden, lässt jeden kommen", so Papst Franziskus
Aber scheinbar keine Frauen und Kinder, nur junge kräftige Männer...



Dienstag, 21. Juni 2016

Was Papst Franziskus den ganzen Tag so tut

Die meisten Katholiken (Laien und auch Priester) haben ein enormes Informationsdefizit, was tatsächlich so im Vatikan den ganzen Tag vor sich geht. Daher kommen sie auch meist zu falschen Schlüssen. Es soll ja tatsächlich noch solche geben, die sich hinter einer rosaroten Brille einreden können, dass alles bestens ist.

Hier kann das Studium des Blogs Call me Jorge Abhilfe schaffen, der seit Januar 2014 detailliert und 
mit vielen Hintergrundinformationen dokumentiert, wie Papst Franziskus die katholische Kirche bis zur Unkenntlichkeit umbaut.

Die Blogger dort sind leider Sedisvakantisten, womit sie aber nie hausieren gehen. Ich denke ihr Sedisvakantismus ist der Grund, warum sie Tag ein Tag aus Sachverhalte dokumentieren können, die den meisten Katholiken Dauerbauchschmerzen machen würden. 


Dennoch habe ich schon viel durch ihre unermüdliche Recherchearbeit gelernt, besonders über die innigsten Beziehungen des Vatikan zu den Talmud-Juden, die leugnen, dass Jesus Christus der im alten Bund vorhergesagte und verheißene Messias war und für die es ihrer "Noahidischen Gesetze" wegen strafbarer Götzendienst ist, Jesus Christus als Gott anzubeten

Dieser enorme Einfluss solcherart denkender Rabbis und anderer Juden gleichen Geistes im Vatikan geht bei so gut wie allen Katholiken komplett unter dem Radar durch, was aber der Schlüssel zur gesamten Kirchenkrise ist.

Ihr neuester Eintrag geht darüber wie Papst Franziskus sich schon wieder mit Shimon Peres, der Nachfahre ultraorthodoxer polnischer Rabbis ist, trifft. Shimon Peres ist von Papst Franziskus so begeistert, dass er schon 2014 vorschlug, er solle den neu zu gründenden "Vereinten Nationen der Religionen" vorstehen.

Shimon Peres unterstützte auch die hebräische Übersetzung des
gemeinsamen Buches von Papst Franziskus und Rabbi Skorka, in dem doch tatsächlich das Wort Jesus mit dem hebräischen “Yeshu” statt mit “Yeshu’a”, was Heiland oder Seligmacher hieße, übersetzt wird.

"Yeshu" ist ein Fluchwort mit langer talmud-jüdischer Tradition und bedeutet:

Möge sein Name und sein Andenken ausgetilgt werden. 
Außerdem wurde für Priester statt "Kohen" das Wort "Komer" benutzt, was die Übersetzung für Priester ist, die Götzen dienen.

Eine genaue Erklärung, warum die Juden Jesus solche Namen geben, hat freundlicherweise die Goethe-Universität Frankfurt ins Netz gestellt. Man kann das Buch, aus dem die Snippets stammen auch herunterladen.
Zum Vergrößern anklicken:








zu diesen und weiteren Erklärungen geht es hier:
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/346853





http://www.catholic.co.il/index.php?option=com_content&view=article&id=2349:bergoglio-and-skorka-in-hebrew&catid=65&Itemid=128&lang=en


Montag, 20. Juni 2016

Papst Franziskus sagt, dass mehr als die Hälfte der sakramentalen Ehen ungültig sind.

Papst Franziskus hat tatsächlich jüngst öffentlich behauptet, der Großteil der sakramentalen Ehen sei nicht zustande gekommen wegen unser „Übergangskultur“ durch die die Leute nicht wüssten, was sie tun (In diesem Video zu sehen ab 1:14.30). 

Übersetzt ins Deutsche sagte er u. a.:
Es ist provisorisch und daher ist der Großteil unserer sakramentalen Ehen nichtig. Denn sie sagen „ja, für den Rest meines Lebens!“ aber sie wissen nicht, was sie sagen. Denn sie haben eine andere Kultur. Sie sagen es, sie haben einen guten Willen, aber sie wissen es nicht.
Was ist dazu zu sagen:
Papst Franziskus tut hier offensichtlich so, als seien heutzutage die meisten Leute zu dumm, um zu begreifen, was „lebenslänglich“ heißt. Er tut so, als müsste man eine Erfahrung davon haben, was lebenslänglich heißt, um gültig heiraten zu können.
Aus Erfahrung zu wissen, was eine Ehe ist, war aber noch nie die Voraussetzung dafür, dass der Ehevertrag und damit das Sakrament zustande gekommen ist.

Katholische Lehre ist, dass das Ehesakrament sachlich mit dem Ehevertrag zusammenfällt. 
Wer, wie Papst Franziskus sagt, „einen guten Willen hat“ lebenslänglich die Ehe zu schließen, der hat einen Ehevertrag abgeschlossen mit dem gleichzeitig auch das Sakrament zustande gekommen ist.
Wenigstens die virtuelle Intention zu tun, was die Kirche tut, reicht nach katholischer Lehre aus zur Gültigkeit der Spendung und des Empfanges des Ehesakramentes.

Nebenbei: keinem staatlichen Scheidungsrichter fiele es ein, den rein „zivil“ Verheiraten zu sagen, ihre Ehe bestünde gar nicht, weil sie vorher nicht wussten, was eine Zivilehe ist.

Interessanterweise hat Papst Franziskus bei den nur „zivil“ Verheirateten noch nie so getan, als wären sie nicht verheiratet. Im Gegenteil, er verhätschelt sogar die „(nur zivil) wiederverheiraten (weil nur zivil) geschiedenen“ Katholiken als richtig verheiratet und will ihnen gar die heilige Kommunion austeilen lassen.

Um allen Unglaublichkeiten die Krone aufzusetzen, verstieg sich Papst Franziskus in der gleichen Ansprache sogar noch zu folgender Aussage bezüglich von Paaren, die ohne Trauschein unkeusch miteinander leben:

„Ich habe eine Menge Treue in diesen Verbindungen gesehen und ich bin sicher, dass dies eine echte Ehe ist, sie haben die Gnade einer echten Ehe wegen ihrer Treue…“
Interessant: bei mehr als der Hälfte der in der kirchlich vorgeschriebenen Form sakramental verheirateten Katholiken kennt Papst Franziskus das Innere und weiß, dass sie eigentlich nicht heiraten wollten, und dass ihre Ehe daher ungültig ist und bei etlichen (allen?) von denen, die unkeusch zusammenleben und nicht einmal sakramental heiraten wollen, kennt er auch das Innere und weiß, dass sie eigentlich verheiratet sind.

Ich bin mir sicher, dass Papst Franziskus genau weiß, dass es ein Dogma ist, das die heiligmachende Gnade nur mit dem Sakrament verliehen wird, das sich die Eheleute gegenseitig spenden, wenn sie vor dem Priester und zwei Zeugen den Ehevertrag abschließen.

Gott verabscheut Unkeuschheit und wird nicht zwei unkeuschen Todsündern, die sich nicht an die von ihm vorgeschriebenen Gebote halten, nämlich nichts Unkeusches zu tun und nichts zu Unkeusches zu begehren, die Gnade des Ehesakramentes spenden, obwohl sie gar nicht vorhaben einen Ehevertrag zu schließen.

Das ist wirklich alles Katechismuswissen für Kinder. Jeder gut geschulte Bantu-Neger aus dem Urwald hätte Papst Franziskus belehren können, wir es wirklich ist.

Wer eine Dogmatik von Ott besitzt, kann l
eicht erkennen, dass Papst Franziskus hier mehrere von der Kirche schon lange verurteilte Versuche, den Ehevertrag und das Ehesakrament zu trennen, neu kombiniert.

Aber was soll man sagen von einem Change-Agent wie Papst Franziskus, wenn maximale Verwirrung der Gläubigen ganz offensichtlich das Ziel ist. Seit er fast keinen Widerstand gegen Amoris Laetitia zu verzeichnen hatte, startet er jetzt richtig durch. Das war vorherzusehen.


Wenn ich nicht wegen meiner Konversion schon ein Schreiben von der Diözese hätte, dass ich tatsächlich mit meinem Mann verheiratet bin, dann würde ich jetzt bei der Diözese anrufen und Prüfung meiner Ehe verlangen.

Wenn das etliche Katholiken (z. B. mehr als die Hälfte der sakramental Verheirateten) tun würden, würden die Bischöfe vielleicht mal was tun, außer zu schweigen zu dem ganzen Terror aus Rom: 


„Lieber Bischof, helfen Sie mir und meiner Frau (meinem Mann): Papst Franziskus sagt, der Großteil der sakramentalen Ehen ist nichtig, als guter Katholik will ich unbedingt wissen, ob ich mit meiner Frau (meinem Mann) verheiratet bin. Mir reicht es jetzt endgültig mit der aus Rom gestifteten Verwirrung bezüglich der Ehe. Ich verlange von Ihnen Klarstellung.“
Steve Skojec hat auf seiner hoch empfehlenswerten Website onepeterfive zusammengestellt, dass die Freunde von Papst Franziskus schon früher gesagt haben, die Meinung von Papst Franziskus sei, dass mehr als die Hälfte der Ehen ungültig sind. Jetzt braucht sich keiner mehr zu fragen, ob sie übertrieben haben, den jeder kann es im Video sehen und hören, dass der Papst das gesagt hat.

Aber um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen hat der Vatikan einen Tag später eine von Papst Franziskus bestätigte offizielle Version seiner Ansprache herausgegeben, in der es jetzt heißt, der Papst habe gesagt „ein Teil“ der Ehen sei ungültig, wo jeder noch im Video sehen kann, was der Papst wirklich gesagt hat und am ganzen Kontext und an der aufmerksamkeitsheischenden Körpersprache auch leicht erkennen kann, dass er sich nicht versprochen hat.





Darauf antwortet Steve Skojec: „Für wie dumm hält man uns eigentlich? Wenn er sich versprochen hat, soll er eine offizielle Erklärung abgeben, und nicht einfach das Transkript fälschen lassen.“


Montag, 13. Juni 2016

Wer erfand die Zivilehe?

Die Zivilehe stammt aus Frankreich. Im Jahre 1791 wurde sie von den Gottesleugnern der großen Revolution erfunden. 
In Deutschland wurde sie im Jahre 1875 im Zeitalter des sogenannten Kulturkampfes eingeführt.
 Gefunden im Amtsblatt der Diözese München-Freising 1895


Die Zusammenfassung der Maßnahmen des brutalen "Kulturkampfes" des deutschen Protestantismus gegen den katholischen Bevölkerungsteil mit Inhaftierungen von Priestern, Ordensvertreibungen, Beschlagnahmungen von Kircheneigentum und anderen Ungerechtigkeiten kann man hier bei Wikipedia aufgelistet finden.



Samstag, 11. Juni 2016

Papst Franziskus baut die Kirche um nach dem Modell des jüdischen Sozialpsychologen Kurt Lewin

Kürzlich las ich einige Tweets von Blogger Maurice Pinay über die Finanzierung des mir bis dahin unbekannten Kurt Lewin durch den American Jewish Congress und seine aktuelle Ehrung durch das berühmt-berüchtigte Tavistock-Institut.


Als ich das blau Unterstrichene im obigen Tweet las dachte ich sofort: Aber das ist genau der Veränderungs-Prozess, den Papst Franziskus offensichtlich in der katholischen Kirche anwendet: Auftauen, auf eine neue Ebene bringen, einfrieren.“


Kurzes Googeln ergab, dass Kurt Lewin Jude war, wie übrigens interessanterweise auch die meisten anderen Begründer der verschiedenen Zweige der „Wissenschaft“ der Psychologie.

Wie die Psychologie seit weit über 100 Jahren benutzt wurde, um das christliche Gesellschaftssystem aufzubrechen, soll im Moment hier nicht diskutiert werden.


3-Phasen-Modell
Kurt Lewin war Begründer der experimentellen Sozialpsychologie und Erfinder des „3-Phasen-Modells“.

Der Inhalt des 3-Phasen-Modells ist eben das im Tweet oben blau Unterstrichene:
Man findet eine Struktur in der Gesellschaft oder einer Organisation vor, die einem nicht passt, dann taut man das Ganze auf, bringt es in Bewegung, leitet es dann dorthin, wo man es gerne haben möchte und friert es dann an diesem Punkt wieder ein. 
Genial, die Kinder dieser Welt sind schlau. 

Warum Juden gerne christliche Gesellschaftssysteme verändern, soll hier auch im Moment nicht erörtert werden, nebenbei ist ja immer meine Meinung, dass selber gründlich forschen am besten bildet.

Wenn man so nachdenkt, wird das Auftauen in der westlichen Gesellschaft seit 100 Jahren und in der katholischen Kirche seit weit über 50 Jahren verstärkt angewandt.
Besonders nachdrücklich wird das Einfrieren angewendet, denn man darf über die überdeutlichen Veränderungen nicht sprechen, z. B. darf man nicht diskutieren, ob der Novus Ordo wirklich erfolgreich war, das wird einem als Denkmuster einfach von oben aufoktroyiert und vieles mehr.

Heute hatte ich mal wieder Zeit zum googeln und das Thema Kurt Lewin lies mir keine Ruhe.
Ich wollte herausfinden, ob erstens Papst Franziskus vielleicht diesen Kurt Lewin kennt, weil er ja eine Ausbildung in Psychologie haben soll. Und zweitens wollte ich sehen, ob es vielleicht irgendwelche Progressive gibt, die mir dazu was sagen können.

Und siehe da, ich bin spät dran, denn über das Thema Kurt Lewin /Papst Franziskus wurde sogar 2015 in Amerika schon eine Doktorarbeit eingereicht!

Der Titel ist: 
Unfreezing the Organizational Culture of the Catholic Church: 
A Case Study of Pope Francis’ Organizational Culture Change Initiative Using the Transformational Leadership Theoretical Framework, 
was in etwa heißt: 
Das Auftauen der Organisationskultur der katholischen Kirche: 
Eine Fallstudie der organisatorischen Kulturveränderungsinitiative von Papst Franziskus unter Benutzung der theoretischen Rahmenstruktur der transformationalen Führerschaft
Quelle

Die Doktorandin hat zur Unterstützung ihrer These, dass Papst Franziskus ein Change-Agent ist (darüber hatte ich schon 2013 geschrieben), der vorhat, die katholische Kirche nach einem Plan massiv zu verändern, einfach etliche Aussagen von ihm bezüglich seiner Ziele und sein Vorgehen, um diese Ziele zu erreichen, untersucht und daraus ihre Schlüsse gezogen. 
(Das ist das, was ich seit drei Jahren hier in diesem Blog mache, aber ich wusste noch nicht, das man dafür einen Doktortitel bekommen kann, Scherz beiseite.) 

Das Ganze hat sie mit sozialpsychologischen Theorien untermauert, die genau auf die Vorgehensweise von Papst Franziskus passen, zum Beispiel muss man bei solchen Veränderungsvorhaben genau wissen, woher der Widerstand kommen könnte.

Dabei ist sie zu dem Schluss gekommen, Papst Franziskus arbeitet nach dem Modell von Kurt Lewin, er hat eine monumentale Aufgabe in Angriff genommen, nämlich die katholische Kirche von ihrer 
Klerus-Zentriertheit“ wegzubringen zur katholischen Soziallehre hin (in ihrer Doktorarbeit wird genau erklärt, was unter beidem zu verstehen ist) und er ist ihrer Analyse nach in diesem Prozess in der Phase des Auftauens.

Ich denke, mittlerweile ist Papst Franziskus schon tüchtig in Phase zwei, beim „in Bewegung bringen“. 
Das sagen nicht nur alle seine Freunde in den progressiven katholischen Medien, sondern man kann es auch an seinen täglichen Aussagen sehen.

Zufällig weiß ich von denselben Progressiven, dass sie eine Angst haben: Nämlich dass sich vor allem die Priester weigern könnten, sich „in Bewegung bringen zu lassen“.

Ausgemachtes Feindbild aller Progressiven ist nämlich verständlicherweise der junge traditionelle Priester“, der an dem festhalten möchte“, was schon immer gelehrt worden ist und wie es schon immer in der katholischen Kirche war.

Dennoch sind die Progressiven enorm siegessicher, denn viele haben schon verlauten lassen - war es nicht auch Kardinal Kasper - dass man bald am „Punkt ohne Umkehr“ wäre. 

Mir ist jetzt klar, dass sie damit meinen, dass sie den gewünschten neuen Zustand der Kirche dann so „eingefroren“ haben, dass keiner mehr zurück kann…

Dass Hochmut vor dem Fall kommt, glauben sie offensichtlich nicht.

Siehe auch:

Der durchgeführte Plan zur Manipulation der Massen
und
und
Das drei-Affen-Spiel seit dem II. Vatikanischen Konzil




Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...