Mittwoch, 30. Oktober 2013

Ist der Papst ein Modernist?

Über diese Frage ist unter Katholiken im anglo-amerikanischen Internet ein Streit entbrannt, und zwar nicht erst seit Bischof Fellay den Papst als solchen diagnostiziert hat. Der meines Wissens Erste, der mit dieser Diagnose an die Öffentlichkeit kam, war Louie Verrecchio. Und da seit einiger Zeit sogar Protestanten finden, der Papst spricht wie ein Protestant, gibt es vielleicht wirklich Grund zur Sorge.
Mittlerweile springen Kardinäle dem Papst zur Verteidigung bei und machen dabei Aussagen, die sie selbst gleich mit in den Modernismusverdacht bringen. 

Gott sei Dank sind im katholischen Glauben alle Aussagen an klaren Vorgaben nachprüfbar, weshalb bei Modernisten die Dogmen auch so unbeliebt sind. Gefühle haben in einer sachlichen katholischen Diskussion wenig zu suchen, sondern die nachprüfbaren Fakten zählen. Da heutzutage alles, was der Papst sagt, auf der Vatikanwebsite mit höchstens zweitägiger Verzögerung gepostet wird, kann man alles sehr leicht nachprüfen.

Pascendi Dominici Gregis
Handbuch zur Überprüfung
modernistischer Aussagen
Wie stelle ich also objektiv fest, ob der Papst, ein Kardinal, ein Priester oder gar man selbst ein materieller Modernist ist?

Ich nehme die ewig gültige Enzyklika über die Lehren des Modernismus Pascendi Dominici Gregis zur Hand und überprüfe, ob Aussagen des zu Überprüfenden mit der Beschreibung der dort verurteilten Aussagen der Modernisten übereinstimmen.

Diese Enzyklika wird übrigens von allen Modernisten gehasst, die mit voller Absicht* Modernisten sind, weil ihnen die Kirche Christi, so wie sie vom göttlichen Heiland selbst konzipiert wurde, nicht passt und sie unkatholische Veränderungen wollen.

*(man kann es auch unabsichtlich sein)

Ein Beispiel für einen waschechten Modernisten ist der Befreiungstheologe und Erdcharta-Vertreter Leonardo Boff. Seine Beschreibung, wer Jesus Christus angeblich war und wie die Kirche Christi angeblich entstanden ist, und was für Folgerungen seiner Meinung nach daraus zu ziehen sind, ist wie aus dem Modernistenbilderbuch. Dass
der Papst ihm und einem weiteren Ultra-Modernisten, Hans Küng, wohlgesonnnen ist, ist nur für Modernisten Grund zur Freude.

Wer sich nicht die Mühe mache will, die Enzyklika zu lesen, kann einfacherweise bei „Wir sind Kirche“, wo der frühere Weltethos-Chef Hans Küng neben anderen Modernisten Gründungsmitglied war, nachschauen. Was oder wer dort bejubelt wird, ist 
100%ig Modernismus oder ein Modernist.

Was ist am Modernismus so schlimm? Er verfälscht den katholischen Glauben, ohne den es nicht möglich ist, selig zu werden

Dadurch, dass seit weit über 60 Jahren Modernisten in der katholischen Kirche zunehmend Einfluss gewonnen haben und die meisten Katholiken glaub(t)en, was ihnen ein Priester sagt, sind fast alle zu Modernisten geworden und das weltweit. Das kann man leider überdeutlich feststellen, wenn es Umfragen unter Katholiken gibt, was sie glauben bzw. nicht glauben oder für die Zukunft fordern.

Siehe auch:
Was Priester und Bischöfe über Papst Franziskus denken, aber nicht öffentlich sagen wollen: Freimaurerisches Gedankengut und Modernist
und
Apostasie und Häresie - Sünden gegen den Glauben
und
Kennzeichen aller Häretiker
und

und
und
Was unbedingt zu glauben ist, um selig zu werden


Die modernistische Kirchenkrise


Dienstag, 29. Oktober 2013

Sind Kirche und Staat wirklich getrennt?

Die Antwort ist: Ja und nein, je nachdem wie man die Frage versteht.

Ja, wenn man die Frage so versteht, dass die Kirche dem Staat moralische Vorgaben zu machen hat und den Staat auffordern kann, die von Gott gegebenen Regeln für das Zusammenleben in Gesellschaften einzuhalten, damit jeder möglichst sündenfrei leben und leicht in den Himmel kommen kann. 

Diese Trennung von Kirche und Staat ist von den "Humanisten" voll umfänglich durchgeführt, wodurch Gott aus den Parlamenten komplett herausgeworfen wurde und dort gar nichts mehr zu sagen hat, alles im  Namen von "Demokratie". 
Seitdem kann man als Politiker beschließen, dass alle Bürger "Homo-Ehen" gut finden müssen, das Ehescheidung erlaubt ist, dass der Staat seine Bürger mit exorbitant hohen Steuersätze ausplündern kann usw, usw. Wie man hört, wird weltweit gerade sogar daran gearbeitet, Pädophilie straffrei zu stellen.

Nein, Kirche und Staat sind nicht getrennt, wenn man die Frage so auffasst, wie die meisten trainiert sind, sie nicht aufzufassen (denn sonst würde ihnen etwas auffallen), nämlich ob der Staat der Kirche Vorgaben macht und ihr sagen kann, was sie tun und und was sie vor allem nicht tun darf. Der Staat hat, von den allermeisten, selbst von den meisten Priestern unbemerkt, die katholische Kirche mittlerweile total unter Kontrolle.

Dass das so ist, ist mir auch nur aufgefallen, weil ich sehr viel nachgeforscht habe, was der katholischen Kirche unter kommunistischer Herrschaft zugestanden wurde. Dort durfte sie im besten Fall eine reine Kultkirche sein. Wehe aber, ein Priester hätte sich erdreistet, gegen die Zerstörung von Ehe und Familie, gegen die Abschaffung des Privateigentums oder gegen die materialistische und atheistische Indoktrinierung aller im kommunistischen Staat aufzutreten. 


Kardinal Mindszenty hat die Verteidigung der katholischen Lehre gegenüber den Kommunisten eine Verurteilung zu lebenslangem Zuchthaus gebracht und der sel. Kardinal Stepinac ist in kommunistischer Gefangenschaft gestorben. Die beiden großen Kardinäle waren nicht die einzigen, die von Kommunisten eingesperrt oder sogar getötet wurden. 
Auch unter den Nationalsozialisten wurde Priestern ein Maulkorb verpasst. 4000 Priester wurden europaweit von den Nazis getötet. Totalitäre Regime können nicht leiden, wenn jemand ihnen von Gottes Rechten über die Menschen, die sie ungerecht knechten und morden, reden will.

In unserer zeitgenössischen Gesellschaft werden die Menschen nicht so sehr geknechtet, aber Ehe und Familie werden ganz subtil zerstört und jeder Bürger wird mittlerweile vom Kindergarten an zu schwer unmoralischen Verhalten verführt, dass vom Staat via Schulen und Medien als die neue Norm hingestellt wird.

Was hierzulande Bischöfen droht, wenn sie für Ehe und Familie und gegen Atheismus und die Homo-Ehe aufstehen, konnte man eindrucksvoll an Bischof Mixa und Bischof Tebartz-van Elst beobachten. Es fanden sich in beiden Fällen „Mitbrüder“, die ihnen zusätzlich zur Presse, die immer für den Staat agiert, öffentlich in den Rücken gefallen sind.

Priester, die mehr für die Staatsmacht als für Gott arbeiten, wurden im Kommunismus von den Katholiken „Friedenspriester“ oder „patriotische“ Priester genannt. Sie haben dafür gesorgt, dass die Staatsdoktrin höher stand als die Lehre der Kirche. Wenn ich mich so umgucke, sehe ich aktuell wieder jede Menge davon, die meisten davon sind allerdings unbewusst „Friedenspriester“, was die Sache jedoch nicht besser macht. 
Und so kann der Staat weiter der Kirche vorschreiben, was sie nicht zu sagen hat und in was sie sich keinesfalls einmischen darf und fast alle Priester schweigen - sogar weltweit -, von einigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen.

Dass Staat und Staatsmedien bestimmen, was die Kirche sagen darf, geht übrigens weltweit so. Dank Weltregierung UN ist die Kirche in eine reine Kultkirche umgewandelt, die sich zu den hoch unmoralischen UN-Projekten keinesfalls äußern darf, sonst bricht weltweit ein Presse- und NGO-Sturm los. 

Zusätzlich werden die Gläubigen ohne es zu merken, zur Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen (UN) instrumentalisiert, die sich als Armutsbekämpfung, Umweltschutz, Rechte für Migranten, Schutz für LGTB-people, usw. tarnen. 
Dass diese UN-Ziele versteckt in schön klingenden Worten im Kern darauf abzielen, einen Welt-Kommunismus entstehen zu lassen, ahnen die meisten nicht, denn von so was berichten die Medien nicht. Warum wohl nicht?

Siehe auch: 
Weltgesellschaft ohne Christkönig
und 
Vereinte Nationen starten noch nie dagewesene weltweite Menschenrechtskampagne für LGBT-Gleichheit – es wird eng für orthodoxe Katholiken


und
Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-"Rechten"?

und
'Bildung für das Leben in der Weltgesellschaft'
und

UN-Richtlinien, wie man Glaubensbasierte Organisationen als Triebkräfte des Wandels anheuert


Sonntag, 27. Oktober 2013

Weltgesellschaft ohne Christkönig

Christus, der König
Christus, der König wird nicht mehr gebraucht in Zeiten von Erdcharta und Weltethos sowie etlicher interreligiöser Organisationen

Die wahre Bedeutung des Christkönigsfestes, das nach dem Willen von Papst Pius XI. wie eine fortdauernde Predigt die Welt an die unveräußerlichen Königsrechte erinnern sollte, die dem Heiland als Gottessohn zustehen und dazu beitragen sollte, dass die Staaten und die einzelnen Menschen sich Seinem sanften Herrscherjoch unterwerfen, ist seit der Liturgiereform so gut wie abgeschafft. 
Seitdem wurde das Fest vom letzten Sonntag im Oktober verlegt, die liturgischen Texte revidiert und die Königsherrschaft Christi stärker als eschatologischer Zustand betont, also als etwas, das erst in der Zukunft eintreten wird. 

Die Vorstellung, dass sich alle Menschen jetzt schon dem Christkönig unterwerfen müssen, ist seitdem unerwünscht. Schon sehr lange wird nämlich von bestimmten Kreisen gefordert, dass alle Religionen nebeneinander bestehen sollen. Institutionalisiert wurde dieser Gedanke schon im vorletzten Jahrhundert und frühere Päpste haben ihn zu Recht bekämpft.

Wikipedia sagt zum Urspung der interreligiösen Organisationen
Als erste glaubensübergreifende Zusammenkunft von Bedeutung gilt heute eine vom Weltparlament der Religionen, in Zusammenarbeit mit der World Columbian Exposition, im Jahre 1893 in Chicago durchgeführte Konferenz. Im darauffolgenden Jahrhundert wurden viele Organisationen gegründet.
Mittlerweile wird die „interreligiöse Idee“, die die echte katholische Mission vollkommen verdrängt hat, von ungezählten katholischen Priestern und sogar Bischöfen unterstützt. Statt die Anhänger der fremden falschen Religionen zu missionieren, wollen moderne katholische Bischöfe die fremden Religionen sogar schützen und reichen dazu Anträge bei der Weltregierung UNO ein, wie jüngst geschehen
Auch zwischenstaatliche Organisationen, Bildungseinrichtungen, NGOs und Medien sollten weltweit zu mehr Respekt und Tolerierung der Andersartigkeit der Religionen beitragen, zumal letztere "einen wichtigen Aspekt des kollektiven Erbes der Menschheit" darstellten, wie es heißt.
Dass der Gottmensch Jesus Christus ihnen als Nachfolgern der Aposteln Mission statt „Respekt vor der Andersartigkeit“ falscher Religionen aufgetragen hat, spielt heutzutage für allzu viele katholische Bischöfe keine Rolle mehr.

Gott sei Dank ist uns der große Glaubensabfall und das Auftreten einer Weltmacht 
vorhergesagt worden, die absichtlich anti-christliche religiöse Prinzipien verbreitet und Christen verfolgt, die am wahren katholischen Glauben festhalten. Wer in dieser Vulgata-Bibel (inklusive päpstlich genehmigter Bibel-Auslegungen) die entsprechenden Stellen in der Offenbarung des hl. Johannes liest, reibt sich die Augen, wenn er das, was dort steht, mit dem was seit geraumer Zeit tatsächlich passiert vergleicht.

Die Erdcharta, für die sich der bekannte 
„Befreiungstheologe“ Leonardo Boff hat gewinnen lassen, soll nach dem Willen ihres Mitgründers des früheren (?) Kommunisten Mikhail Gorbachev die  alten 10 Gebote“ ersetzen. Kath.net berichtete 2002 darüber prophetisch:
UNO: "Zehn Gebote" für die moderne Welt
Das "Update" kommt nicht vom Sinai, sondern dem "Earth Summit," und fordert Abtreibung und freie Homosexualität.
Johannesburg (LSN.ca/kath.net)
 
Ohne großes Medienecho, wurde die “Earth Charter,” gepriesen als die Zehn Gebote des neuen Zeitalters, vergangene Woche am Earth Summit präsentiert. 
Die "neue" Bundeslade
Arche der Hoffnung
mit eingelegter "Erdcharta"
statt
dreifaltigem Gott und Christkönig
Bilderstrecke hier
Die fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft könnte jedoch auch gesteuert sein, mutmaßte William Jasper des „New American“ Magazins. „Anscheinend soll im Stillen eine Kampagne für das Manifest orchestriert werden. Aktivisten werden für die neue globale Ethik Unterschriften aus Politik, Schulen und von Organisationen einholen – möglichst ohne die Opposition von Kirchen und Lebensschützern zu wecken.“ 
Mitgründer der Initiative wie Mikhail Gorbachev and Maurice Strong, bezeichneten die Konvention als die “neuen zehn Gebote” welche der “globalen Spiritualität” des neuen Zeitalters ihre Richtung geben sollen. Der religiöse Unterton ist gewollt. 
Nicht zuletzt haben Unterstützer der „Earth Charter,“ darunter auch Stephen Rockefeller, eine Bundeslade, die „Ark of Hope", anfertigen lasse, worin das Manifest aufbewahrt wird. Selbige wurde feierlich in das UN Hauptquartier in New York übertragen und in Johannesburg ausgestellt.
Das „Update“ der Zehn Gebote fordert neben sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit, in der Sprache der UNO auch das Recht auf Abtreibung (“reproduktive Gesundheit und verantwortete Fortpflanzung“) und Homosexuellenrechte ein. 
“New American” berichtet, dass die Konvention schon in Kürze in Schulen, Lehrervereinigungen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens getragen wird. Man vermute, dass “sobald eine gewisse Anzahl an Unterschriften gesammelt wurde, die ‘Earth Charter’ als universell akzeptiert und unaufhaltbar erscheinen wird.“
Dass tatsächlich, wie damals vermutet, die „fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft gesteuert“ war, damit man in Ruhe hinter den Kulissen arbeiten konnte, wird deutlich, wenn man den heutigen Internetauftritt und den weltweiten Erfolg der Erdcharta betrachtet.

Interessanterweise wird nicht nur von Leonardo Boff*, sondern auch von anderen Mitgründern der Erdcharter der hl. Franziskus von Assisi schon seit Jahrzehnten für ihre Zwecke instrumentalisiert. Und UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat Papst Franziskus persönlich gesagt, dass seine Namenswahl eine kraftvolle Botschaft für die United Nations war.


*Das verlinkte Buch von Herrn Boff über das, was er sich unter dem hl. Franziskus vorstellt und in welche Richtung dieser angeblich die Kirche umkrempeln wollte, erschien in Erstauflage 1982 und ist seitdem ein Dauerbrenner.

Siehe auch:
Echte Christkönigpredigten


Freitag, 25. Oktober 2013

'Bildung für das Leben in der Weltgesellschaft'

Für diejenigen, die neulich eventuell nicht glauben wollten, dass wir schon eine Weltregierung haben, auch wenn sie noch nicht öffentlich ausgerufen wurde, hier ein Beispiel, was junge Leute heutzutage als Dissertation in Philosophie abgeben. (Auszüge unten)


Die Arbeit ist übrigens für das komplexe Thema sehr gut verständlich geschrieben und ist ein wahrer Augenöffner für alle, die noch nie von den Umtrieben der UN und ihrer Unterorganisationen wie z.B. UNESCO gehört haben.

Vor 9 Jahren hörte ich zum ersten Mal, dass wir eine Weltregierung brauchen. Eine Bekannte meines Sohnes, die „International Relations“ studierte, erklärte mir, ihr Professor aus Schwarzafrika habe ihnen gesagt, wir bräuchten unbedingt eine Weltregierung, sonst könnten wir die künftigen "Probleme" nicht lösen. Damals bin ich fast umgefallen, was den jungen Leuten für ein Unsinn erzählt wird. 

Mittlerweile ist mir klar, dass das jeder hört und so eine ganze Generation herangezogen wurde, die nicht mehr verwundert, sondern erleichtert sein wird, wenn ihnen demnächst der erste Weltpräsident präsentiert wird.

Wem wir die ganzen „Probleme“ und die sie angeblich lösende Weltregierung zu verdanken haben, ein Punkt, der in der verlinkten Dissertation natürlich nicht erörtert wird, hat Joan Veon hier ausführlich erklärt. Videos von ihr gibt es auch zahlreich

Wie wir mittels des Bildungssystems seit Jahrzehnten in Richtung Weltregierung indoktriniert und unsere Werte nach und nach grundlegend geändert wurden, erklärt hier Charlotte Iserbyte, wie Joan Veon auch Amerikanerin. Wenn diese beiden sehr klugen Frauen nicht die richtigen Fragen gestellt hätten, wüsste kaum einer, was global wirklich los ist.


Auszüge aus 'Bildung für das Leben in der Weltgesellschaft'

Die Vereinten Nationen vertreten die Auffassung, 
dass eine „Auseinandersetzung mit Fragen von globaler Tragweite [..] heute nicht mehr Sache der Außenministerien allein [ist], und die Staaten [...] auch nicht die einzigen [sind], die Lösungen für die zahlreichen Probleme unseres kleinen Planeten anzubieten haben. Viele nichtstaatliche Akteure, die einen immer größeren Einfluss ausüben, haben sich mit den staatlichen Entscheidungsträgern zusammengetan, um neue Formen der globalen Lenkung zu improvisieren“ (UNO, 2000, 315. Zitiert nach: Fitschen, 2007, 309).
Ein Überleben sei nur als solidarische Schicksalsgemeinschaft denkbar, da die nationalstaatlich organisierten Regierungen gegenüber den Herausforderungen der Zeit machtlos seien. Als Konsequenz wird der Aufbau von Netzwerken gefordert (UNESCO-Kommission, 1997, 27).


„[J]etzt, da unter Schmerzen eine Weltgesellschaft um ihre Geburt ringt: Bildung ist der Kern der Persönlichkeitsentwicklung und der Gemeinschaft“ (UNESCO-Kommission, 1997, 15). Die psychologischen Auswirkungen der Globalisierung auf die Weltbürger werden als „beträchtlich“ bezeichnet, „da mit der Globalisierung ein grundlegender Wertewandel einhergeht“ (von Schorlemer, 2000, 199).



Angesichts globaler Herausforderungen orientieren sich die Staaten in nationalen Entscheidungsprozessen immer mehr an den normativen Vorgaben der internationalen Organisation, so sind auf dem Internationalen Weltgipfel der UNESCO alle Bildungsminister anwesend. Die Organisation steht für die Zwangssolidarisierung, die Habermas als einzige Lösung angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen sieht (Habermas, 1997, 77)


Im theoretischen 
Diskurs werden die Vereinten Nationen als Zukunftsmodell gesehen, so wird die UNCharta als „Verfassung der Weltgesellschaft“ bezeichnet (Ress, 1991, XLVII). Sie nimmt im globalen Zusammenhang eine singuläre Orientierungsfunktion ein (Boyer et al., 2007, 155). Nur die Vereinten Nationen seien in einer Global Governance-Struktur denkbar. Sie ist die „einzige wirklich globale Organisation der Welt, die in ihrer Charta einen universalen normativen Anspruch erhebt und die für nahezu jedes Politikfeld eine Unter- bzw. Sonderorganisation parat hat“ (Menzel, 2007, 34).





Was unbedingt zu glauben ist, um selig zu werden

Was an Inhalten in Bezug auf Gott unbedingt zu glauben ist, weil Er es den Menschen selbst geoffenbart hat, hat die Kirche schon im sogenannten Athanasischen Glaubensbekenntnis vorgestellt. Dass heutzutage fast kein Priester mehr über solche Dinge predigt, entbindet den einzelnen nicht von der Pflicht sich selbstständig darum zu kümmern. 
Mich wundert immer, welch komplizierte technische Geräte heute jeder in unglaublicher Geschwindigkeit bedienen kann und wie leicht fast jeder komplizierte Reisepläne für Weltreisen im Internet zusammenstellen kann und mit drei Klicks herausfindet, wo man sich am Abend am besten amüsieren kann, aber wenn es um das eigene ewige Heil geht, ist die Faulheit unbeschreiblich groß. Dabei wäre diesbezüglich auch alles im Internet zu finden. Faulheit in geistlichen Dingen ist eine der sieben Hauptsünden.

Siehe auch: 
und


Wer selig werden will, muss vor allem den katholischen Glauben festhalten;
wer diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, geht ohne Zweifel auf ewig verloren.
Der katholische Glaube aber ist der:
Dass wir einen Gott in drei Personen und drei Personen in der Einheit verehren.
Wir dürfen nicht die Personen vermischen und auch nicht die Wesenheit trennen.
Eine andere ist nämlich die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes und eine andere die des Heiligen Geistes.
Aber in dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste ist nur eine Gottheit, eine gleiche Herrlichkeit, eine gleiche ewige Majestät.
Wie der Vater, so der Sohn, so der Heilige Geist.
Unerschaffen der Vater, unerschaffen der Sohn, unerschaffen der Heilige Geist.
Unermesslich der Vater, unermesslich der Sohn, unermesslich der Heilige Geist.
Ewig der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist.
Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern nur ein Ewiger.
Wie es nicht drei Unerschaffene und drei Unermessliche, sondern nur einen Unerschaffenen und einen Unermesslichen gibt.
Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist.
Und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern nur ein Allmächtiger.
Ebenso ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott.
Und doch sind es nicht drei Götter, sondern nur ein Gott.
Ebenso ist Herr der Vater, Herr der Sohn, Herr der Heilige Geist.
Und dennoch sind es nicht drei Herren, sondern nur ein Herr.
Denn so wie wir durch die christliche Wahrheit angeleitet werden, jede Person einzeln für sich als Gott und Herrn zu bekennen, so wird uns durch die katholische Lehre verboten, von drei Göttern oder Herren zu reden.
Der Vater ist von niemandem gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt.
Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht, nicht geschaffen, sondern gezeugt.
Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn, nicht gemacht, nicht geschaffen, nicht gezeugt, sondern ausgegangen.
Es gibt also nur einen Vater, nicht drei Väter; nur einen Sohn, nicht drei Söhne, nur einen Heiligen Geist, nicht drei Heilige Geister.
Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher und später, nichts größer und kleiner, sondern alle drei Personen sind gleich ewig und einander gleichwertig.
So dass in jeder Hinsicht, wie schon gesagt ist, die Einheit in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit zu verehren ist.
Wer also selig werden will, muss derartig von der Dreieinigkeit denken.
Aber es ist zur ewigen Seligkeit notwendig, dass man auch die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus gläubig annimmt.
Es ist also das der richtige Glaube, dass wir annehmen und bekennen:
unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist Gott und Mensch.
Gott ist er, aus der Wesenheit des Vaters vor aller Zeit gezeugt, und Mensch ist er, aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren.
Ganz Gott, ganz Mensch, aus einer vernünftigen Seele und einem menschlichen Leibe bestehend.
Er ist dem Vater gleich wegen der Gottheit, kleiner als der Vater wegen der Menschheit.
Er ist aber, obwohl er Gott und Mensch ist, dennoch nicht zwei, sondern ein Christus.
Einer, aber nicht durch Umwandlung der Gottheit in den Leib, sondern durch Aufnahme der Menschennatur in Gott.
Einer im vollsten Sinn, nicht durch Vermischung der Wesenheit, sondern auf Grund der Einheit in der Person.
Denn wie die vernünftige Seele und der Leib ein Mensch ist, so ist Gott und Mensch ein Christus.
Er hat gelitten um unseres Heiles willen; ist abgestiegen zur Totenwelt, am dritten Tage ist er auferstanden von den Toten.
Er ist aufgestiegen in den Himmel und sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er wiederkommen zu richten die Lebenden und die Toten.
Bei seiner Ankunft werden alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen und von ihren eigenen Taten Rechenschaft ablegen.
Die Gutes getan haben, werden zum ewigen Leben eingehen, die aber Böses getan, in das ewige Feuer.
Das ist der katholische Glaube; wer diesen nicht treu und fest annimmt, kann nicht selig werden.

Buchtipp: 
Wer ist Gott?, mit Predigten, die u.a. den Inhalt des Athanasischen Glaubensbekenntnisses erklären
Wer es als "Fortgeschrittener" noch genauer wissen will, kauft sich eine katholische Dogmatik.



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Papst Franziskus: Die väterliche und mütterliche Liebe Gottes...

"Die väterliche und mütterliche Liebe Gottes macht auch an Gefängnismauern nicht halt. Das sagte an diesem Mittwoch Papst Franziskus in einer Audienz für die Vereinigung italienischer Gefängnispfarrer im Vatikan.(...)"So meldet Radio Vatikan heute.

Jetzt wird es aber doch vielleicht etwas zu bunt mit der Beihilfe bei der Umsetzung der UN-Programme, die Papst Franziskus dem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und einem weiteren hochrangigen UN-Vertreter schon vor Monaten versprochen hat. 

Mütterliche Liebe Gottes“ fällt eindeutig unter das Projekt „Bibel in gerechter Sprache“.
In keinem Text der gesamten katholischen Tradition wird sich jemals so ein Ausdruck wie „mütterliche Liebe Gottes“ finden lassen. Aber er passt 100%ig zu den seit Jahrzehnten laufenden UN-Programmen, die auch hinter solchen Projekten wie „Gendergerechter Bibel“ stehen. 

Mit der neuen Übersetzung solle die Vielfalt der Bilder aufgedeckt werden. Statt "Vater unser im Himmel" könne es nach dem Vorbild der Übersetzung des Evangelischen Kirchentags von 1999 heißen: "Gott, für uns wie Vater und Mutter im Himmel". Frauen sollen nach Köhlers Angaben in Bibeltexten nicht mehr verschwiegen werden. Die Gefolgschaft Jesu werde mit "Jüngerinnen und Jünger Jesu" übersetzt.
Quelle: http://frauensprache.com/bibel.htm
Siehe auch hier, schon von 1999: UNESCO-Richtlinien für Genderneutrale Sprache. Und aktuell hier auf Deutsch.

Nochmals die Frage: Ist der Papst bei den UN angestellt?

Man kann übrigens absolut sicher sein, dass der Papst das tatsächlich gesagt hat, was auf Radio Vatikan steht, wie jüngst ein Sprecher des Papstes erklärte.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Warum wird Bischof Tebartz-van Elst wirklich gejagt?

Sogar seine Familie erhält Morddrohungen.

Um die Antwort zu finden, muss man fragen: Was stört Progressive vor allem? Doch wohl, wenn einer die katholische Lehre, die übrigens nicht von Bischöfen, sondern von Gott kommt, durchsetzen will. 

Es wurde berichtet, dass bereits im März 2012 ein Kreis von Priestern Tebartz-van Elst einen autoritären Führungsstil vorwarf. Es ist übrigens normal, dass ein Bischof sich so benimmt, denn er hat seine Diözese zu leiten.

Aber was ist ein autoritärer Führungsstil für Progressive, die ja seit über 50 Jahren selber höchst autoritär im Durchsetzen ihres neuen Evangeliums sind, in dessen Zentrum nicht Gott, sondern die von den Vereinten Nationen (UN) festgesetzten Menschenrechte stehen? 
Drei Klicks im Spiegel-Archiv bringen dies zutage:
Homosexuellen-Segnung: Limburger Bischof beruft Dekan ab
Bischof Tebartz-van Elst betonte, wenn homosexuelle Paare gesegnet würden, könne der "falsche Eindruck entstehen, dass die Katholische Kirche homosexuelle Lebensgemeinschaften der Ehe gleichstellt". 
Nach Angaben des Bistums Limburg gibt es "keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn".

Jeder Gläubige sei "verpflichtet, gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften Einspruch zu erheben".
Die Kirche sehe sich verpflichtet, für Homosexuelle "angemessene Formen der Seelsorge zu suchen".
Kinderkrippen hat der Bischof später auch noch kritisiert und den Erziehungsauftrag der Eltern und das christliche Familienbild verteidigt. Außerdem redet er für einen modernen katholischen Bischof zu viel von Gott, und auch noch von dessen "unüberbietbarer Selbstmitteilung in Jesus Christus".

Die Weltregierung UN lässt „Homophobie“ eben nicht zu. Schon gar nicht bei einem katholischen Bischof. Denn „Mobbing von Homosexuellen“ ist eine Vergewaltigung der „Menschenrechte“ wie wir vom UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon wissen.

Von den Kindern darf nach lokal umgesetzten UN-Programmen auch keines zurückgelassen werden, sprich muss so früh wie möglich aus den Händen der Eltern gerissen werden, damit es unbedingt die Art von Toleranz lernt, die unsere Weltregierung von jedem Bürger fordert.

Da im Vatikan Papst Franziskus sitzt, der nicht einmal über schwule Priester richten will, obwohl das Richten über Sünden zu den Pflichten seines Petrusamtes gehört, und der findet, die Kirche soll nicht so von den Themen Homosexualität und Abtreibung besessen sein, geht die Rechnung ja auf.

Ich sehe gerade, hier ist jemand, der seit Jahren im Bistum Limburg lebt, auf den gleichen wahren Grund für die unmenschliche Hetzjagd auf den Bischof und seine Familie, der jegliche Barmherzigkeit fehlte, gekommen.



Siehe auch:
Preist der Vatikan die UN auch für die Verfechtung von LGTB-"Rechten"?
und

UN-Richtlinien, wie man Glaubensbasierte Organisationen als Triebkräfte des Wandels anheuert
und
Die für uns geplante Zukunft: Geschlecht nach Lust und Laune






Montag, 21. Oktober 2013

UN-Richtlinien, wie man Glaubensbasierte Organisationen (FBOs) als Triebkräfte des Wandels anheuert

GUIDELINES FOR ENGAGING FAITH­BASED ORGANISATIONS (FBOS) AS AGENTS OF CHANGE

Eigentlich dachte ich, dass mich nichts mehr wundern kann, nachdem ich schon so viele UN-Pläne studiert habe, aber es ist doch immer wieder möglich. Dass die Vereinten Nationen (UN) Religion seit Jahrzehnten instrumentalisieren oder, wie im Fall der einzig wahren, katholischen, Religion unterdrücken, um ihre auf unmoralischen Prinzipien basierende Weltregierung besser ein- und durchführen zu können, war mir schon lange klar, dass sie aber sogar Richtlinien ausgearbeitet haben, wie man „Glaubensbasierte Organisationen“ als Mittel zum UN-Zweck gebrauchen kann, ist schon erstaunlich.

Die UN wollen laut dieser schon einige Jahre alten Richtlinien das „Paralleluniversum des Glaubens“ für ihre Zwecke einspannen. Der Glaube soll nicht länger die „Privatsache“ bleiben, die er vorher jahrzehntelang nach dem Willen der UN war.

Ein Grund ist, dass sie die "Partnerschaft" der 
Glaubensbasierten Organisationen unter anderem dringend zur Erreichung ihrer „Milleniumsziele" brauchen. Bei der Zusammenarbeit mit den Glaubensbasierten Organisationen soll man sich, ganz in bewährter kommunistischer Manier, auf "Gemeinsamkeiten konzentrieren" (focusing on "common ground") und die trennenden Aspekte außen vor lassen.

Papst Franziskus, den die UN offensichtlich nur als derzeitigen Leiter der "Glaubensbasierten Organisation Katholische Kirche" ansieht, hat UN-Generalsekretär Ban-Ki-Moon übrigens ziemlich zu Beginn seines Pontifikates versprochen, der UN bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen, worüber die UN jubeln, da der Papst über eine Milliarde Katholiken führt und im Südlichen Afrika, wo die Zahl der Katholiken am schnellsten wächst, die Milleniumsziele noch nicht gut erreicht sind. 

Laut UN will der Papst aber nicht nur die Milleniumsziele, sondern die allgemeine Entwicklungsagenda der UN unterstützen (ist damit meine Frage von neulich beantwortet?).

Diese Milleniumsziele sind übrigens nichts, worüber man sich als Katholik freuen kann, denn neben sieben anderen "Zielen" geht es dort um "Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für Mütter", was allerdings rein gar nichts mit Gesundheit zu tun hat, wie neulich Kardinal Burke feststellte, sondern eine Kampagne zur Geburtenkontrolle mittels Empfängnisverhütung und Abtreibung ist. Letzteres gehört zu den "trennenden Aspekten", über die natürlich nicht gesprochen werden soll, aber welcher Katholik will denn nicht gemeinsam mit den UN die "Gesundheitsversorgung für Mütter" verbessern?

Projekte zur Förderung der illegalen Immigration, die von den UN jetzt „irregulär“ genannt wird, wie auf z.B. Lampedusa gehören auch zum UN-Programm. (hier, hier und hier).

Nicht zuletzt soll laut Willen der UN ein interreligöses weltweites Netzwerk aufgebaut werden, dazu gibt es auch natürlich auch UN-Absprachen: The Istanbul Consensus Principles of a Global Interfaith Network for Population and Development  [October 2008]

Ganz in diesem UN-Sinn rief Ban Ki-Moon Papst Franziskus schon im März zum interreligiösen Dialog auf. Dem Aufruf ist Papst Franziskus schon umfänglich nachgekommen. Mir drängt sich leider die Frage auf: Ist der Papst bei den UN angestellt
?

Der göttliche Heiland hat jedenfalls den
Aposteln Mission und nicht "interreligiösen" Dialog befohlen.


Nachtrag: Hier ein Link zu diesen "Richtlinien" mit sehr interessantem Inhalt (leider nur auf englisch)




Muss man auch die Werktage heiligen?

Ja; denn

1. alle Tage ist der Mensch verpflichtet, Gott zu dienen;
2. alle Tage empfängt er Wohltaten von Gott, wofür er ihm Dank schuldet;
3. alle Tage muss er sein Kreuz Christo nachtragen;
5. alle Tage braucht er Gott und seine Hilfe und Gnade, um die er gebeten sein will;
6. alle Tage verpflichten ihn die Gebote Gottes, das Böse zu meiden und das Gute zu tun;
7. und darum wird er auch über alle Tage Rechenschaft geben müssen.


alles aus: Des ehrwürdigen P. Leonhard Goffine Katholische Handpostille, 69. Auflg.,
Kösel & Pustet, 1937, mit Imprimatur, S. 17

Über die Sonntagsheiligung: Hier

Sonntag, 20. Oktober 2013

Papstmesse: „Ideologische Christen“ sind eine „Krankheit“ und Gebete sprechen ist falsch

Gefunden unter "Vatikanische Dokumente" auf der Website von Radio Vatikan vom 17.10.2013.
Ausführlicheres auf Englisch hier

Unten ein Video von zwei klugen Katholiken, der eine Herausgeber der US-Zeitung The Remnant und der andere Rechtsanwalt, die dazu alles sagen, was zu sagen ist und nicht nur bezüglich der Gebete und deren Verdienstlichkeit einiges klar und richtig stellen.


Papstmesse: „Ideologische Christen“ sind eine „Krankheit“

 Wenn ein Christ „Schüler der Ideologie wird, dann hat er den Glauben verloren“. Das sagte Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei seiner Frühmesse im Vatikan. (...)

„Aus Glauben wird so Ideologie, und die Ideologie erschreckt die Menschen, sie treibt sie in die Flucht, sie entfernt sie von der Kirche und entfernt die Kirche von den Menschen. 

Das ist eine schwere Krankheit, diese ideologischen Christen – eine Krankheit, aber eigentlich nichts Neues, oder? Schon der Apostel Johannes sprach in seinem ersten Brief davon. Christen, die den Glauben verlieren und die Ideologien vorziehen, werden steif, moralistisch, ohne Güte. Wie kann ein Christ so werden? Was passiert mit einem Christen, einem Priester, Bischof oder Papst, der so wird? Das ist ganz einfach: So ein Christ betet nicht. Wenn du nicht betest, dann machst du immer die Tür zu.“
Der „Schlüssel, um die Tür zum Glauben zu öffnen“, sei das Gebet, so Franziskus. Wer nicht bete, sei „arrogant, selbstsicher, nicht demütig“. „Ich sage Beten und nicht: Gebete“, präzisierte der Papst, denn die Schriftgelehrten und Pharisäer zur Zeit Jesu hätten „viele Gebete gesprochen“ – aber um in der Öffentlichkeit als fromm zu gelten. Gebete sprechen und Beten, das seien zwei verschiedene Dinge. (...)



Darauf, dass Papst Franziskus auch 
einmal zu Atheisten sagt, dass "wer nicht bete, arrogant, selbstsicher, nicht demütig“ sei, darauf wartet man bis jetzt vergeblich. Im Gegenteil: Atheisten werden hofiert, dürfen Interviews im neuen Genre päpstlicher Ansprachen führen und veröffentlichen, die sogar auf der Vatikanwebsite erscheinen und werden nicht einmal vom Papst aufgerufen, sich zu bekehren.

Gebete des Engels von Fatima:
1. Erscheinung im Frühling 1916
Der Engel lehrte den Kindern folgendes Gebet:
“Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht an Dich glauben, Dich nicht anbeten, nicht auf Dich hoffen und Dich nicht lieben.”
2. Erscheinung im Sommer 1916
Der Engel fragte die Kinder:
Was macht ihr? Betet! Betet viel! die heiligsten Herzen Jesu und Mariens wollen euch Barmherzigkeit erweisen. Bringt dem Allerhöchsten ständig Gebete und Opfer dar. Bringt alles, was ihr könnt als Opfer dar, als Akt der Wiedergutmachung für die Sünden, durch die Er verletzt wird und als Bitte für die Bekehrung der Sünder. Gewinnt so für euer Vaterland den Frieden. Ich bin sein Schutzengel, der Engel Portugals. Vor allem nehmt an und tragt mit Ergebung die Leiden, die der Herr euch schicken wird.”
3. Erscheinung im Herbst 1916
Der Engel erschien und hatte in der linken Hand einen Kelch, über dem eine Hostie schwebte, von der einige Blutstropfen in den Kelch fielen. Er liess den Kelch frei in der Luft schweben, kniete nieder und forderte die Kinder auf, dreimal zu beten:
“Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich um die Bekehrung der armen Sünder.”


Samstag, 19. Oktober 2013

Wie man die allerseligste Jungfrau Maria richtig verehrt

Erklärt vom hl. Kirchenlehrer Alphons Maria von Liguori:
Der hl. Kirchenlehrer Alfons Maria von Liguori,
Gründer der Redemptoristen,
mit Rosenkranz in der Hand
Er hatte in seinen späteren Lebensjahren
u.a. eine Rückenerkrankung,
weshalb er immer vornübergebeugt war.


  1. Die rechte Andacht zu Maria ist unzertrennlich von einer fleißigen Flucht der Todsünden und aller lässlichen Sünden; sie ist unzertrennlich von der Nachfolge Mariä und von der Übung christlicher Tugenden. Wer Maria liebt, ruft sie oft an und trachtet, dass sie von ihm und anderen geehret werde. 
  2. Ich glaube nicht, dass die Hölle sich rühmen kann, einen Einzigen, der sich der angedeuteten Andacht zu Maria beflossen hat, in ihrer Mitte zu haben. 
  3. Je hilfebedürftiger und je elender eine Seele ist, desto bereiter ist Maria ihr beizustehen.
Alles aus: Umrisse des Leben und des Todes des sel. Alphonsus Maria von Liguori, Augsburg 1832

siehe auch:
Der Wert eines einzigen Ave Maria - vom hl. Alfons M. v. Liguori
Immer siegreich im Kampf mit dem Teufel

Von der so wichtigen Flucht der "bösen Gelegenheit"




Freitag, 18. Oktober 2013

Freiburger Handreichung war kein Thema zwischen Papst und Zollitsch

siehe hier. Und das in einem längeren Gespräch. Aber das Bistum Limburg war wichtig!
Wie hier neulich vorhergesagt, mir wär es lieber, wenn meine Propehezeiungen nicht wahr würden. Schweigen ist Zustimmung.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

„Papst Franziskus spricht wie ein Protestant“

Gefunden im Kommentarbereich eines berühmten amerikanischen Blogs, eigene Übersetzung:
Ein guter Freund von mir, der Baptist ist, sagte mir neulich, dass er diesen Papst wirklich mag, weil er spricht wie ein Protestant. 
Ich versuchte ihm zu erklären, dass der Papst nicht meint, dass jeder seinem eigenen Gewissen folgen kann, sondern dass man sein Gewissen nach den Wahrheiten, die jedem von der katholischen Kirche zu glauben vorgelegt worden sind, bilden müsse. 
Seine Antwort war: das war aber nicht das, was der Papst gesagt hat. Ich sagte ihm, das stimme zwar, aber der Papst könne die Lehre nicht ändern. Daraufhin sagte er wieder, das ist nicht das, was der Papst sagte. Wie kann man gegen so etwas argumentieren? Was für ein Chaos!
Solche Kommentare findet man rauf und runter in anglo-amerikanischen Kommentarbereichen von katholischen Zeitungen oder Blogs.

Es braucht mittlerweile Protestanten, um den Katholiken zu sagen, dass der aktuelle Papst wie ein Protestant spricht, denn die meisten Katholiken, natürlich abgesehen von den zahlreichen „Katholiken“, die die Kirche schon seit Jahrzehnten bis zur Unkenntlichkeit in protestantischer Manier umbauen wollen, merken nicht, dass der Papst wie ein Protestant spricht, weil sie selber schon seit Jahrzehnten wie Protestanten denken.

Als ich frisch katholisch war, dachte ich, ich könnte die mir bekannten Katholiken aufwecken, indem man ihnen sagt, dass sie eigentlich Protestanten sind. Zu meinem Erstaunen kam keinerlei Reaktion, nicht einmal die Nachfrage: „Wie meinst du das?“

Ich kenne einen Konvertiten, der vor seiner Konversion noch einmal genau die Unterschiede zwischen katholischer und protestantischer Lehre von einem Priester erfahren wollte. Worauf dieser sagt: „Tja, die kenne ich auch nicht.“ Der entgeisterte zukünftige Konvertit fragte den Priester daraufhin, warum er dann katholischer Priester sei, ob er, wenn er in eine protestantische Familie geboren worden wäre, dann einfach protestantischer Pfarrer geworden wäre? Und der Priester antwortete: „Ja.“


Wer auch nicht weiß, wo der Unterschied ist, kann für den Anfang diese Predigtreihe studieren:

Katholische Kirche und Protestantismus


und weiter dann hier:

13.6.2004: Das Märchen von der „gemeinsamen“ Bibel ...
13. Juni 2004 ... Katholiken und Protestanten, so behaupten sie, haben dieselbe Bibel. Ist das zutreffend oder ist das ein hohles Schlagwort? Haben Katholiken ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2004/20040613/

30.8.1992: Die Ehe als Prüfstein des Glaubens | Glaubenswahrheit ...
30. Aug. 1992 ... Wenn man heute mit katholischen Christen über das Verhältnis der katholischen Kirche zum Protestantismus spricht, dann kann man häufig ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1992/19920830/

20.6.2004: Die Lüge von der „gemeinsamen“ Taufe ...
20. Juni 2004 ... Und es gibt große protestantische Theologen, welche der Taufe ihre generative Kraft absprechen. Ich erwähne an erster Stelle den fast im ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2004/20040620/

19.6.2011: Das Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit ...
19. Juni 2011 ... Es kam dann der Protestantismus. Luther hielt die trinitarische Terminologie bei. In der Sache auch hielt er am Trinitätsglauben fest. Aber der ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2011/20110619/

28.1.2001: Die Unterschiede bei den Religionen ...
28. Jan. 2001 ... Am heutigen Tage wollen wir die katholischen Sakramente von den protestantischen und von den heidnischen zu unterscheiden versuchen.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/200101/20010128/

4.2.1996: Die Bedeutung Mariens in Kirche und Gegenwart ...
Seit geraumer Zeit finden Gespräche von ausgewählten katholischen undprotestantischen Theologen statt über Gegenstände der christlichen Lehre. Man bildet ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199601/19960204/

16.7.1995: Über irrige Amtsauffassungen | Glaubenswahrheit.org...
Der Protestantismus hat auch sogenannte Bischöfe; es gibt auch da sogenannte Pfarrer und Diakone. Aber diese sogenannten Bischöfe, Pfarrer und Diakone ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199502/19950716/

1.11.1999: „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre ...
1. Nov. 1999 ... In einer Präambel wird geschildert, daß die katholische Kirche und die protestantischen Religionsverbände im Verständnis der sogenannten ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/1999/19991101/

5.5.1991: Über falsche Christusbilder der Geschichte ...
Der fruchtbare Boden für diese Irrlehren ist der Protestantismus. DerProtestantismus ist ja entstanden als eine Abfallbewegung von der katholischen Kirche, ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/199102/19910505/

10.2.2013: Der religiöse Prozess Jesu | Glaubenswahrheit.org ...
10. Febr. 2013 ... Der Protestantismus ist eine Religion, die es den Menschen recht machen will. ... Was der Protestantismus tut, indem er zum Beispiel auch die ...
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2013/20130210/

4.8.2013: Die Ehe nach Gottes Willen | Glaubenswahrheit.org ...
4. Aug. 2013 ... Das war der große Erfolg des Protestantismus, dass er die Ehescheidung freigab . Damit kann man sich Freunde machen in dieser Welt.
www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2013/20130804/
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